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Nordwestmecklenburg Pächterin vom Alten Rathaus: Wir machen weiter!
Lokales Nordwestmecklenburg Pächterin vom Alten Rathaus: Wir machen weiter!
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10:10 14.03.2019
Geschäftsführerin Heike Schmidtsdorf Quelle: Dirk Hoffmann
Grevesmühlen

Was ist los im Alten Rathaus, fragte vor wenigen Tagen die Ostsee-Zeitung und berichtete über die Winterpause des Restaurants. Im April soll das Restaurant wieder öffnen, hieß es. Der Hotelbetrieb laufe weiter. Doch in Grevesmühlen sind die Leute skeptisch, was die Zukunft des Hauses, das von der Stadt als Eigentümer verpachtet wird, betrifft. Nun hat sich Heike Schmidtsdorf, Geschäftsführerin und Pächterin, zu Wort gemeldet. „Es geht auf jeden Fall weiter“, betont die Unternehmerin. Und: „Am 13. April wird das Restaurant mit neuer Speisekarte wieder geöffnet. Weiterhin wurde die Zeit genutzt und eine Bühne in den Gewölbekeller gebaut. Hier sollen jetzt regelmäßig Veranstaltungen durchgeführt werden.“ Dazu gehört auch die Kneipennacht am 26. April.

Wie Heike Schmidtsdorf weiter ausführt, sei der Betrieb des Alten Rathauses in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden. „2013 habe ich das Hotel/Restaurant mit einem Mietvertrag über zwei Jahre mit einer Option für weitere fünf Jahre eröffnet. Aufgrund der vielen Betreiberwechsel war ich also sehr vorsichtig. 2015 entschied ich mich, die einmalige Option für weitere fünf Jahre auszuüben. Zu diesem Zeitpunkt war ich mit den Umsätzen im Hotel und Restaurant sehr zufrieden.“

Die Auslastung im Winter sei jedoch zu gering für einen wirtschaftlichen Betrieb. „Das Hotel ist sowohl im Sommer, als auch im Winter sehr gut ausgelastet. Leider ist das Restaurant mit Gewölbekeller viel zu groß. Besser wären weitere Zimmer. Das Restaurant funktioniert im Sommer sehr gut. Im Winter hingegen rechnet sich es nicht. Dies liegt unter anderem auch daran, das aufgrund neuer Schnell-Gastronomie auf dem Markt, Mittagsumsätze stark zurückgegangen sind.“ Daher sei die Winterpause die einzige Möglichkeit gewesen, um das Haus zu erhalten. „Wichtig zu wissen ist, das ich Stammpersonal aus Boltenhagen in den Wintermonaten im Alten Rathaus beschäftigte, um diese für die kommende Saison nicht zu verlieren. Aufgrund der Schließung von Boltenhagen ist dies nun nicht mehr notwendig.“

Der Mietvertrag mit der Stadt endet am 31. Mai 2020. Heike Schmidtsdorf betont, dass sie den Vertrag von ihrer Seite erfüllen werde. „Ob es danach weitergeht, werden die Verhandlungen zeigen.“

Michael Prochnow

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