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Nordwestmecklenburg Poeler Kogge vor Hohen Wieschendorf auf Grund gelaufen
Lokales Nordwestmecklenburg Poeler Kogge vor Hohen Wieschendorf auf Grund gelaufen
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21:09 19.04.2019
Die Poeler Kogge "Wissemara" Quelle: Michaela Krohn
Wismar

Plötzlich ging es nicht mehr weiter: Die Poeler Kogge „Wissemara“ ist am Karfreitag vor Hohen Wieschendorf auf Grund gelaufen und steckengeblieben. Drei Stunden lang dauerte der ungewollte Zwischenstopp, dann wurde das Schiff freigeschleppt. 42 Passagiere waren an Bord, verletzt wurde niemand. Auch die Kogge ist nicht beschädigt worden.

Das Seenotrettungsboot Wolfgang Wiese (r.) und der Seenotrettungskreuzer Hans Hackmack der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ziehen die "Wissemara". Quelle: Foto: Die Seenotretter – DGzRS

Wie ein Mitglied des Fördervereins gegenüber der OZ berichtete, soll sich eine Leine in der Schiffsschraube befinden. Er sei froh, dass schönes Wetter gewesen sei, so wäre der Vorfall für die Passagiere nicht so schlimm gewesen. Etwa gegen 18.45 Uhr sollte die rund 31 Meter lange Kogge wieder den Wismarer Hafen erreichen. Die „Wissemara“ ist ein Nachbau einer historischen Kogge.

Die Seenotleitung Bremen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wurde gegen 14 Uhr über den Notfall informiert: Die Kogge konnte sich wenige hundert Meter von Land nicht aus ihrer misslichen Lage nicht mehr befreien. Sofort alarmierten die Wachleiter die freiwilligen Seenotretter der nahe gelegenen Station Timmendorf auf Poel, die bereits eine Viertelstunde später vor Ort eintrafen.

Trotz der 380 PS starken Maschine des Seenotrettungsbootes „Wolfgang Wiese“ gelang es den Rettungsmännern nicht, die etwa 260 Tonnen schwere „Wissemara“ von „Schiet“ zu ziehen. Deshalb wurde zusätzlich der Seenotrettungskreuzer „Hans Hackmack“ aus Grömitz angefordert. Gemeinsam befreiten die beiden Rettungseinheiten schließlich die Kogge dank ihrer insgesamt 3080 PS. Anschließend nahmen die Seenotretter das Segelschiff mit der „Hans Hackmachk“ längsseits und schleppten es mit geringer Geschwindigkeit nach Wismar.

Kerstin Schröder

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