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Nordwestmecklenburg Richtfest für neues Wohngemeinschaftshaus
Lokales Nordwestmecklenburg Richtfest für neues Wohngemeinschaftshaus
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21:10 02.11.2015
Der Vorstandsvorsitzende des DRK von MV Hans-Peter Schultz, Werner Kuhn und Petra Müller (v. l.) freuen sich über den zügigen Baufortschritt.
Klütz

Der Dachstuhl auf dem künftigen Pflegewohnhaus des Deutschen Roten Kreuzes in Klütz steht. Drei Wochen haben die Handwerker der Zimmerei Jantzen aus Sievershagen bei Rostock daran gearbeitet. Gestern wurde die Richtkrone aufgesetzt und Zimmermann Roland Zöllick sprach neben Werner Kuhn, dem Präsidenten des DRK-Landesverbandes, seinen Richtspruch.

Erst am 28. August hatte Kuhn den Grundstein für das Haus, in dem zwei Wohngemeinschaften mit jeweils zwölf Bewohnern entstehen werden, gelegt. Das neue Gebäude ist Teil eines Regionalen Sozialen Zentrums, das aus der bereits in Betrieb genommenen Kita „Schloßspatzen“, dem Pflegewohnhaus, einem im Bau befindlichen Mehrgenerationenhaus sowie einem geplanten Schwimmbad bestehen soll. „Klütz ist schon lange ein wichtiger Standort für das Deutsche Rote Kreuz“, sagte Werner Kuhn beim gestrigen Richtfest. Der Zustand von Schloss Bothmer als sogenanntem Feierabendheim „Clara Zetkin“ sei sicher noch vielen Klützern in Erinnerung. Von 1948 bis 1994 fungierte Schloss Bothmer als Seniorenwohnanlage, zuletzt betrieben vom Deutschen Roten Kreuz, das dann eine neue Wohnanlage am Lindenring in Klütz eröffnete. Die Entwicklung bis heute sei entscheidend Petra Müller, der Geschäftsführerin der DRK-Pflegeeinrichtungen MV gGmbH, mit zu verdanken, erwähnte Kuhn lobend.

Rund fünf Millionen Euro kosten die beiden jetzt entstehenden Häuser des sozialen Zentrums. 300000 Euro gibt das Deutsche Hilfswerk für das Pflegewohnhaus dazu. „Jedes Gebäude funktioniert für sich allein, insgesamt gibt es aber ein komplettes Konzept, in dem alle eine Einheit bilden sollen“, erklärte Angelika Palm, die Projektleiterin für Neubauprojekte des DRK-Landesverbandes.

Das Pflegewohnhaus ist für Menschen gedacht, die eine ambulante Pflege benötigen, aber noch viele Aufgaben des Alltags selber bewältigen können. Für sie entstehen Einzelzimmer mit Bad. Die Küche und ein Wohnraum werden aber Gemeinschaftsflächen. „Hier werden die Bewohner gemeinsam kochen und haben die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu machen“, sagte Angelika Palm. Auch das übrige Gebäude wurde schon in der Bauplanung auf Anforderungen von pflegebedürftigen Menschen auch mit Demenz angepasst. „Es gibt viele Möglichkeiten, sich innerhalb des Gebäudes zu bewegen. Hier wird ein Flur sein, der als Rundgang durch die Etage führt und auch der Innenhof bietet Raum, sich zu bewegen. „Es soll niemand eingeschlossen werden“, so Palm.

Obwohl der Termin für eine Eröffnung der neuen Gebäude noch nicht feststeht, gibt es schon großes Interesse an den Einrichtungen im Regionalen Sozialen Zentrum Klütz. „Wir haben schon Anfragen für das Pflegewohnhaus und das Mehrgenerationenhaus“, sagte Petra Müller. „Mit den Interessenten fürs Mehrgenerationenhaus wird es Anfang des Jahres eine Infoveranstaltung geben“, blickte sie voraus.

Solche Gespräche seien entscheidend für das angestrebte Konzept. Es sei etwas anderes, ein Haus schlicht mit Mietern zu belegen, als Bewohner zu finden, die sich das Zusammenleben mehrerer Generationen unter einem Dach bewusst aussuchen.

Klütz ist schon lange ein wichtiger Standort für das Deutsche Rote Kreuz.“ Werner Kuhn, Präsident des DRK MV

Malte Behnk

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