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Nordwestmecklenburg Schönberg siegt zum vierten Mal in Folge
Lokales Nordwestmecklenburg Schönberg siegt zum vierten Mal in Folge
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21:49 25.05.2019
Kann gut mit der Säge umgehen: Paul Bagdahn (10) von der Jugendwehr Dassow. Quelle: JANA FRANKE
Grieben

Als „Und jährlich grüßt das Murmeltier“ könnte man es fast bezeichnen: Zum vierten Mal in Folge holte die Jugendwehr Schönberg beim Kinder- und Jugendfeuerwehrtag des Amtes Schönberger Land den Sieg. Seitdem es diese Veranstaltung gibt, mussten sich die jungen Kameraden noch nie geschlagen geben.

Acht Stationen auf einem Rundkurs von drei Kilometern hatten sie am Sonnabend in Grieben zu bewältigen. Zwei Mannschaften stellte die Jugendwehr Schönberg.

Die Konkurrenz war mit 13 weiteren Teams groß: Dassow stellte drei Mannschaften, Selmsdorf zwei und jeweils eine trat aus Herrnburg, Grieben, Palingen, Harkensee, Groß Siemz und Lüdersdorf an. Bei den Kinderwehren kämpften Dassow und Lüdersdorf um den Sieg; Lüdersdorf gewann.

Claudia Brötzmann Quelle: JANA FRANKE

Für die Stationen verantwortlich zeichnet Claudia Brötzmann, Koordinatorin für Kinder- und Jugendarbeit der Feuerwehren auf Amtsebene. Richtig in sich hatte es der Blindenparcours. Mit verbundenen Augen und anhand von Anweisungen der anderen Teammitglieder mussten sich zwei Kameraden den Weg über Hindernisse bahnen. In der Kinderwehr Lüdersdorf sind Kilian Seidel (8) und Ben Urbschat (7) als „blinde Füchse“ auserkoren worden, während Ben Borowski (9) mit „links“, „rechts“, „bücken“ und „vorsichtig rübersteigen“ kommandierte.

Den richtigen Umgang mit der Säge konnten die Jungen und Mädchen an einer anderen Station unter Beweis stellen – wobei das nicht die Schwierigkeit war. Kim-Lucas Ziener (12) von der Jugendwehr Dassow zum Beispiel werkelt oft in der Werkstatt und baut Vogelhäuschen. Sägen? Kein Problem. Schätzen? Schon eher. Per Würfelaugen entschied sich, wie viele Zentimeter sie absägen müssen. Ein Lineal gab es nicht, die Teams mussten schätzen. Dassow verfehlte die geforderte Dicke um 2,5 Zentimeter.

Zimmermannsstich, Mastwurf, Pahlstich – zunächst standen die Jugendlichen aus Groß Siemz etwas auf dem Schlauch, aber dann hatten sie die Knoten flink drauf. Sind die Geschwister Martha (9) und Moritz Berger (12) sonst wie Hund und Katz, mussten sie nun zusammenhalten, um Punkte zu holen. In der vierten Generation ist das Duo in der Feuerwehr. „Und mein Kind geht später auch dorthin“, sagt Martha.

Die Jugendwehr Groß Siemz gibt es seit 22 Jahren. Damals sah es eher schlecht aus um die Aktiven. Nur drei waren noch dabei. Aber die zogen die Jugend nach. „Viele von ihnen sind heute im Kreis der Aktiven“, freute sich Jugendwartin Renate Röthling.

In der Palinger Wehr neu dabei ist Aaliya Mughrasi – und zwar erst seit Freitag. Am Samstag dann ihr erster großer Auftritt beim Kinder- und Jugendfeuerwehrtag. Dafür hat die Zehnjährige sogar einen Tag im Hansapark mit ihrer Freundin sausen lassen.

Bei der Feuerwehr mitmachen, stehe für ein Ideal, das nicht hoch genug angerechnet werden kann, resümierte der stellvertretende Landrat Mathias Diederich. Das war Lob genug. Dann schmerzte auch die eine oder andere nicht zufriedenstellende Platzierung nicht mehr so sehr.

Die Platzierungen an den technischen Stationen: Schönberg siegte mit beiden Mannschaften vor Dassow I, Selmsdorf I, Herrnburg und Grieben auf dem fünften Platz, Palingen, Harkensee, Groß Siemz, Dassow III, Lüdersdorf, Dassow II und Selmsdorf. An den Spaßstationen gewannen sowohl die Jugend- als auch Kinderfeuerwehr Dassow.

Jana Franke

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