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Nordwestmecklenburg Mit dem Fahrrad bis nach Dresden
Lokales Nordwestmecklenburg Mit dem Fahrrad bis nach Dresden
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08:17 26.04.2019
Andreas Lau (l.) und Frank Schiewer sind über Ostern bis nach Dresden geradelt. Quelle: privat
Schönberg/Dresden

Statt bequem mit dem Auto oder der Bahn nach Dresden zu reisen, hat Andreas Lau für die gut 550 Kilometer lange Tour von der Maurinestadt bis in die Elbmetropole das Fahrrad genommen. Gründonnerstag war er gestartet, drei Tage später erreichte er zusammen mit Frank Schiewer (55) aus Leussow (Ortsteil der Stadt Mirow) sein Ziel. Die OSTSEE-ZEITUNG sprach mit dem 48-Jährigen.

OZ: Hatten Sie das langfristig geplant?

Lau: Nein, ursprünglich wollte ich zum Ausklang der Winterzeit in Österreich Skifahren. Dafür war es dort aber schon zu warm. Frank Schiewer hatte dann Anfang März die Idee zu einer Fahrt nach Dresden. Und da mein ältester Sohn Maximilian (20) dort Wirtschaftswissenschaften studiert, hatten wir auch gleich ein lohnendes Ziel.

Sie sind ja öfter auf dem Rennrad zu sehen und 100 Kilometer scheinen da kein Problem für Sie zu sein. Aber über 500 Kilometer sind ja doch etwas anderes. Haben Sie sich darauf speziell vorbereitet?

Ich wollte noch etwas mehr trainieren, aber aufgrund einer Erkältung war mir das leider nicht möglich.

Wie sah der Plan aus, hatten Sie sich ein konkretes Ziel gesetzt, wann Sie Dresden erreichen wollten?

In drei Tagen wollten wir da sein, jeden Tag etwa 150 Kilometer von Dömitz aus zurücklegen.

Haben Sie dafür eigentlich komplett den Elberadweg benutzt?

Nein, das war nur auf dem ersten Teilabschnitt von Dömitz bis Tangermünde der Fall. Danach haben wir eine andere Route gewählt, weil wir Magdeburg umgehen wollten. Über Grieben, Rögnitz und Burg waren wir am 2. Tag bis zur Lutherstadt Wittenberg gefahren. Danach ging es über Torgau, Riesa und Radebeul nach Dresden.

Gab es unterwegs Momente, an denen Sie das Ganze bereut haben und lieber umgekehrt wären?

Nein, wir sind durch eine wunderschöne Landschaft gefahren. Außerdem spielte das Wetter mit, besser ging es eigentlich nicht.

Und wie sah es mit der Kondition aus?

Da gab es auch keine Schwierigkeiten. Mit Frank bin ich schon öfter mal nach Berlin mit dem Rad gefahren. Anders war es nur, weil wir diesmal auch Gepäck dabei hatten.

Übernachtet haben Sie aber nicht im Zelt?

Nein, wir haben uns immer ein Quartier gesucht. Auch da gab es keine Probleme.

Und was haben Sie nach dieser Tour noch geplant?

Ich würde gerne mal einen Marathon auf der chinesischen Mauer laufen. Und in die Berge soll es im kommenden Jahr auch wieder gehen. Zusammen mit Frank Schiewer will ich den Chimborazo (6268 Meter hoch, d. Red.) in Südamerika erklettern.

Dirk Hoffmann

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