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Nordwestmecklenburg Schönbergs Jugendliche auf Augenhöhe mit Politikern
Lokales Nordwestmecklenburg Schönbergs Jugendliche auf Augenhöhe mit Politikern
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19:22 03.10.2019
Auf der Bühne im Gespräch: (v.l.) Max Burczik, Anton Spatzek, Andreas Behn, Celina Breiser, Kim-Susan Lomoth, Michael Heinze, Angi Lange und Zoe Kim Boddin. Quelle: Jana Franke
Schönberg

Mit Kommunalpolitikern auf Augenhöhe Probleme diskutieren – die Möglichkeit hatten Jugendliche am Donnerstagabend beim Festival „Y.U.T. Open Air – Demokratie bewegen“. Y.U.T. steht für „Youth, Unity, Tolerance“, das „Jugend, Einheit, Toleranz“ bedeutet. Organisiert hatten das Carlett Bosten und Laura Thalmann von der Mobilen Jugendarbeit des Internationalen Bunds für die Gemeinden Selmsdorf und Lüdersdorf und die Stadt Schönberg. Wenn sie sich insgeheim etwas mehr Zuspruch gewünscht hätten, betont Carlett Bosten: „Enttäuscht bin ich nicht. Letztlich kommt es nicht auf die Zahl der Gäste an, sondern darauf, dass wir etwas getan haben.“

Die Podiumsdiskussion mit Stadtvertreter Michael Heinze und Kommunalpolitiker Andreas Behn war neben den Auftritten der Bands „Mordslaerm“ aus Hannover und „Hinterlandgang“ aus Greifswald ein Höhepunkt.

Mehrere Fragen hatten Max Burczik, Anton Spatzek, Celina Breiser, Kim-Susan Lomoth, Angi Lange und Zoe Kim Boddin vorbereitet. Ein großes Thema war die Regionale Schule in Schönberg. So bemängelt Celina die hygienischen Zustände auf der Toilette, Angi die zu kleinen Tische und Stühle und Zoe Kim den Umstand, dass das Gymnasium (in Trägerschaft des Landkreises) in Sachen Digitalisierung deutlich weiter ist als die Regionale Schule (in Trägerschaft der Stadt).

Endgültige Lösungen für die Probleme gab es nicht, aber die Abmachung, dass Jugendliche und Kommunalpolitiker mehr ins Gespräch kommen müssen. „Kommt in die Einwohnerfragestunden der Stadtvertretung“, schlug Michael Heinze vor. Wenn die Hemmschwelle zu groß ist, gebe es den Weg des Mailverkehrs, meinte Andreas Behn. Wichtig sei, zu kommunizieren.

In Schönberg gibt es die Idee, einen Jugendrat zu gründen, erklärte Heinze. Im Podium habe er engagierte Schüler erlebt, die den Schritt gehen könnten. Abgeneigt zeigten die sich nicht. Und Max Burczik, der sich im Jugendrat Nordwestmecklenburg engagiert, weiß, dass man dort etwas bewegen kann. Unter anderem – und das habe auf dem Gelände des Naturbads als Veranstaltungsort kaum jemand gewusst – können Förderungen beantragt werden. „Jährlich haben wir 7000 Euro für Projekte zur Verfügung.“ Im Jugendrat agieren dürfen Zwölf- bis 21-Jährige.

Von Jana Franke

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