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Nordwestmecklenburg Selmsdorfer Bürgermeister bleibt bei Kritik an Deponie-Aus 2035
Lokales Nordwestmecklenburg Selmsdorfer Bürgermeister bleibt bei Kritik an Deponie-Aus 2035
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16:39 02.10.2019
Marcus Kreft (SPD) ist Bürgermeister in Selmsdorf. Quelle: Jürgen Lenz
Selmsdorf

Der Selmsdorfer Bürgermeister Marcus Kreft (SPD) hat nach der Entscheidung der Schweriner Landesregierung, dass ab 2035 kein Abfall mehr auf der Deponie Ihlenberg angenommen wird, seine Position nicht geändert: „Ich kann es sowohl ökonomisch als auch ökologisch nicht nachvollziehen.“ Das erklärte Kreft bereits im August, als Finanzminister Reinhard Meyer (SPD), Umweltminister Till Backhaus (SPD) und Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) die Entscheidung gemeinsam ankündigten. Marcus Kreft sagt auch: „Ich glaube nach wie vor nicht, dass in dieser kurzen Zeit ein Alternativstandort gefunden werden kann.“

Wie berichtet, wendeten sich sowohl der Selmsdorfer Bürgermeister als auch der Betriebsrat der landeseigenen Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft (IAG) gegen ein vorzeitiges Ende der Müllannahme 2035. Mittlerweile hat Marcus Kreft ein zweites Gespräch mit dem Finanzminister geführt. Zum angekündigten Abbau von Stellen bei der IAG sagt der Selmsdorfer Bürgermeister nun: „Es kann wohl sozial verträglich geschehen – ohne betriebsbedingte Kündigungen.“ Gut finde er, dass die Zuständigkeiten in der Schweriner Landesregierung nun geregelt seien. Das Umweltministerium übernimmt ab sofort den Bereich Abfallentsorgung. Das kündigte Till Backhaus an.

Der Selmsdorfer Bürgermeister sieht keine Möglichkeit der Gemeinde, gegen die Entscheidungen in Schwerin vorzugehen. Er sagt: „Das Kabinett hat so entschieden. Dem müssen wir uns beugen.“

Von Jürgen Lenz

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