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Nordwestmecklenburg Süße trifft auf Bio: Umweltfreundliches Eisvergnügen
Lokales Nordwestmecklenburg Süße trifft auf Bio: Umweltfreundliches Eisvergnügen
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15:55 07.06.2019
Setzt auf Bio: Brita Buttkewitz von Janny’s Eis in Grevesmühlen. Quelle: JANA FRANKE
Grevesmühlen

Sieht aus wie Plastik, ist aber keines: Janny’s Eis setzt vermehrt auf Biogeschirr – Löffel, Schalen, Becher, Strohhalme. Brita Buttkewitz ist mit ihrer Grevesmühlener Eisfiliale auf den Zug, die Umwelt zu schützen, aufgesprungen. Stück für Stück sollen nun die Kunden für den „We go green“-Gedanken (deutsch: Wir werden grün) sensibilisiert werden.

„Von heute auf morgen lässt sich die Umstellung nicht realisieren, da wir noch Plastikartikel im Bestand haben“, erläutert die Chefin. Das Eis kann aber bereits mit Besteck aus Holz oder Biokunststoff und aus Biobechern gelöffelt werden. Kaffee gibt es im Bambusbecher, den der Kunde wiederverwenden kann. Und Erfrischungsgetränke werden nicht mehr in Plastik- sondern in Glasflaschen verkauft.

Ins Bewusstsein gerückt ist der „Grün“-Gedanke bereits bei einigen ihrer kleinen Kunden, erlebte Brita Buttkewitz. „Wenn Kinder nach der ersten eine zweite Eiskugel wollen, kommen sie noch einmal mit ihrem ursprünglichen Becher herein, um sich nachfüllen zu lassen“, freut sie sich.

Den Blick über Grevesmühlens Stadtgrenze hinaus gerichtet, setzen immer mehr Betriebe Plastik im Außer-Haus-Verkauf durch kompostierbare Alternativen. Schon im Jahr 2017 wurden beispielsweise in Boltenhagen Pfand-Kaffeebecher eingeführt. Den Anstoß gab Gertrud Cordes vom Biohotel Gutshaus Stellshagen, die in Boltenhagen das Bio-Bistro Stellshagen&Meer betreibt. Kirsten Koch, Geschäftsführerin des Boltenhagen Appartement und Immobilien Service (Bais) und Inhaberin des Cafes Muschel folgte dem Beispiel. Auch das Café Einraum beteiligt sich an dem Pfandbechersystem.

In der Strandbar20 im Ostseebad beispielsweise stecken in Besteckbehältern Messer, Löffel und kleine Gabeln aus Birkenholz. Zudem werden Schalen aus Bio-Pappe rausgegeben. Strohhalme haben die Imbiss-Betreiber von einem Produzenten, der sie aus den Stielen von Rapspflanzen herstellt. Selbst durchsichtige Becher, die wie Kunststoff aussehen, sind nicht aus Plastik sondern aus Maisstärke und Milchsäure hergestellt.

Jana Franke

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