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Nordwestmecklenburg Von A bis Z: So werden die Ferien nicht langweilig
Lokales Nordwestmecklenburg Von A bis Z: So werden die Ferien nicht langweilig
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17:40 23.07.2019
Der Skaterpark in Grevesmühlen ist ein beliebter Treffpunkt für Kinder und Jugendliche. Quelle: JANA FRANKE
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Grevesmühlen/Boltenhagen/Schönberg

Von A wie allerhand erleben bis Z wie zum Schluss der Ferien muss keine Langeweile aufkommen – einen Fahrplan für die restliche Sommerzeit gibt es hier:

A wie Ausflug mit dem Schiff. Das ist unter anderem in Boltenhagen möglich. Eine Fahrt zur Seehundbank für die ganze Familie ist täglich ab der Weißen Wiek möglich (Steg D), eine Seerundfahrt durch die Boltenhagener Bucht entlang der Halbinsel Tarnewitz und der Steilküste startet täglich außer dienstags und donnerstags an der Seebrücke.

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Eine Seehundbank in der Ostsee Quelle: MICHAELA KROHN

B wie Bowling. Dafür müssten Sie allerdings nach Wismar fahren. Das Bowlingcenter ist montags bis donnerstags ab 16 Uhr und freitags bis sonntags ab 14 Uhr geöffnet. Im Feriendorf Wohlenberg können Kegelbahnen gemietet werden.

C wie Chaos beseitigen. Ja, auch das gehört in den Ferien dazu. Schultaschen und Schreibtische ausmisten und für Nachschub fürs neue Schuljahr sorgen. Momentan gibt es Unterrichtsutensilien reduziert in vielen Schreibwarenläden.

D wie Durchstöbern – und zwar jede Menge Bücher in den Bibliotheken in Grevesmühlen, Boltenhagen, Klütz, Schönberg. Warum die freie Zeit nicht nutzen, um einen spannenden Krimi, eine rührende Liebesgeschichte oder einen Comic zu lesen? Auswahl gibt es in den Häusern jedenfalls genug.

„Lies, um zu leben“, sagte einst der französische Schriftsteller Gustave Flaubert. Das am Lieblingsplatz zu tun, macht natürlich noch mehr Laune. In den Bibliotheken in Grevesmühlen, Klütz, Boltenhagen und Schönberg gibt es viel Auswahl an Büchern. Quelle: PEXELS

E wie Eis essen. Allein in der Innenstadt Grevesmühlens und an der Bürgerwiese gibt es fünf Möglichkeiten, die süße Leckerei zu genießen. Ein Tipp ist auch die Eisdiele in Wohlenberg, die im vergangenen Jahr beim MV-weiten OZ-Test den ersten Platz belegte.

F wie Freibäder. Davon gibt es in der näheren Umgebung zwei: Grevesmühlen mit Sprungturm und einer Ponton-Insel auf dem Ploggensee sowie den Naturbadeteich in Schönberg. Und dann haben wir ja noch die Ostsee vor der Tür.

Das Freibad Grevesmühlen aus der Vogelperspektive Quelle: MICHAEL PROCHNOW

G wie Gebäude im Kleinformat. Im Minimare in Kalkhorst können Besucher in die Geschichte des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommerns eintauchen. In neun Themenparks mit mehr als 50 detailgetreuen Miniaturmodellen werden sie in die Hansezeit oder in das Mittelalter versetzt. Das Schloss Ludwigslust, das Wassertor in Wismar oder das Kloster in Dobbertin sind im Maßstab 1:25 nachgestellt. Umgeben sind die Themenparks von Spielplätzen, barocken Blumengärten oder einem Irrgarten in Form eines Stieres, dem Wappentier Mecklenburgs.

Das Minimare in Kalkhorst bietet eine Mischung aus Abenteuerspielplatz und Miniaturausstellung zur Mecklenburger Geschichte. Quelle: MICHAEL PROCHNOW

H wie historischer Spaziergang. Der lässt sich auf Schloss Bothmer erleben. Eine kindgerechte Führung gibt es zum Beispiel am kommenden Sonnabend, 27. Juli. Unter dem Titel „Wie fängt man eigentlich Flöhe?“ startet der Rundgang für Familien um 14 Uhr.

I wie individuell sein. Warum nicht zu Stift und Papier greifen und seiner Fantasie freien Lauf lassen? Sie können nicht zeichnen? Hilfestellung gibt vielleicht ein Buch unserer ehemaligen Redakteurin Anne Kubik, das sie in diesem Jahr herausgegeben hat. „50 x zeichnen“ heißt es und zeigt in jeweils fünf einfach nachzuvollziehenden Arbeitsschritten, wie man zum Beispiel Papageientaucher, eine Schildkröte, einen Pinguin und noch viele andere Tiere und Pflanzen auf Papier bringen kann.

Anne Kubik hat schon als Kind gern gezeichnet. Quelle: ANNETT MEINKE

J wie jede Menge Spaß auf der Bürgerwiese in Grevesmühlen. Rutschen. Klettern. Hangeln. Fußball spielen. Krafttraining. Auf dem Mehrgenerationenspielplatz ist sogar etwas für Eltern und Großeltern dabei.

K wie Kindermotorland in Niendorf bei Wohlenberg. Kleine Rennfahrer, die auf dem Motorrad ihre Runden drehen wollen, müssen sieben Jahre alt sein. Fünf Jahre braucht es, um ein Quad zu steuern. Sturmhaube auf, Helm drüber und ab geht die Post durch den Parcours. Weiterer Spaß ist beim Spaßkegeln, auf dem Trampolin und auf dem Wasserspielplatz angesagt.

Im Kindermotorland in Niendorf träumt vielleicht das eine oder andere Kind schon mal von einer Motorsportkarriere. Quelle: ANNETT MEINKE

L wie Lottihof in Seefeld bei Mühlen Eichsen. Hier haben unter anderem Pferde, Schweine, Kaninchen, Hunde, Katzen und Hühner Zuflucht gefunden, nachdem sie nach schlechter Haltung durch die Behörden beschlagnahmt wurden. Der Lottihof ist eine Begegnungsstätte für Tier und Mensch.

M wie Mumpitz in Wismar. Geöffnet ist der Indoorspielplatz täglich von 10 bis 19 Uhr, ab 17 Uhr ist Happy Hour, der Eintritt kostet dann nur die Hälfte.

N wie naschen. Wussten Sie, dass die Nordwestmecklenburger 1490 Tonnen Schokolade im Jahr verputzen? Das sind 62 Lkw-Ladungen. In Boltenhagen finden viele den Weg zum Café Pralinchen und in die Schokoladenmanufaktur „Chocohelden“, in der unter anderem Tafeln nach Wunsch hergestellt werden.

O wie Ostseestrand. Den haben wir hier natürlich direkt vor der Tür. Bei dem heißen Wetter derzeit lohnt sich ein Sprung in die Fluten auf jeden Fall. Wer eher nicht fürs Baden ist, der kann die Ostsee auch anderweitig erkunden. Die Naturstation Klützer Winkel bietet Gelegenheit dazu. Kinder zum Beispiel können die Ostsee und ihre Küste mit Kescher, Eimer, Lupe und Fernglas erkunden – bis zum 14. August an jedem Mittwoch von 10 bis 11.30 Uhr. Treffpunkt ist der Strandzugang 5 in Groß Schwansee.

Den Lebensraum Ostsee mit Tieren und Pflanzen genau unter die Lupe nehmen: Das ist an der Naturstation in Groß Schwansee möglich. Quelle: MALTE BEHNK

P wie Piraten am Abend. Das Open-Air-Theater in Grevesmühlen zeigt bis 31. August die Story „Unter falscher Flagge“ mit Benjamin Kernen als Capt’n Flint in der Hauptrolle – dienstags bis samstags um 19.30 Uhr und sonntags um 16 Uhr in der Schweriner Landstraße.

Capt’n Flint und seine Crew erobern Grevesmühlen. „Unter falscher Flagge“ ist immer dienstags bis sonnabends um 19.30 Uhr und sonntags um 16 Uhr zu sehen. Quelle: Jan-Peter Prüßen

Q wie qualmende Räder. Eine moderne Indoorbahn in Gramkow (Dorfstraße 2A) bei Hohenkirchen lädt zum Go-Kart-Rennen ein. Sie ist montags bis freitags ab 15 Uhr und am Wochenende ab 14 Uhr geöffnet. Aufs Gas können kleine und große Rennfahrer bis 20 Uhr treten.

R wie Radtouren. Die lohnen sich im schönen Nordwestmecklenburg auf jeden Fall – ob entlang der Ostsee oder durch abgelegene Dörfer.

S wie Skaterpark in Grevesmühlen. Der ist ein beliebter Treffpunkt für Kids – egal ob auf dem Roller, auf dem Rad oder auf dem Skateboard. Auf Kanälen wie Instagram und Youtube teilt der eine oder andere seine Stunts. Platzwunden allerdings gab es dort auch schon einige.

T wie Tierisches. Eine Reise wert sind auf jeden Fall der Tierpark in Wismar, der Schmetterlingspark in Klütz und der Tigerpark in Dassow.

Im Tigerpark Dassow ist auch die Fütterung der Tiere zu erleben. Quelle: TOBIAS BRUNS

U wie Uriges. Davon gibt es einiges im Kreisagrarmuseum in Dorf Mecklenburg (Rambower Weg 9a). Die 2011 komplett neu gestaltete Dauerausstellung greift die jüngere Historie der ländlichen Entwicklung auf und im Freigelände ist eine umfangreiche Agrartechniksammlung zu bestaunen.

V wie vorsorgen für Weihnachten. Wie wäre es mit einer individuell gestalteten Kerze als Geschenk? „Gezaubert“ werden kann die in der Kerzenhalle in Boltenhagen (Kastanienallee 2A), die täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet ist.

W wie Wasserlehrpfad in Wotenitz. Groß und Klein können sich vor Ort mit dem nassen Element „Wasser“ informativ und spielerisch auseinandersetzen. Das Gelände ist kostenfrei zugänglich.

X wie XXL-Aussicht vom Kirchturm in Grevesmühlen. Nach 154 Stufen erreichen die Besucher der Nikolaikirche die Aussichtsplattform in 36 Metern Höhe. Von dort aus bietet sich eine tolle Sicht auf Grevesmühlen und die Umgebung. Eindrucksvoll ist auch der Weg nach oben mit Blick auf das Gewölbe, die Glocken und das Uhrwerk der Turmuhr.

Grevesmühlen aus der Vogelperspektive: In alle Himmelsrichtungen bietet sich vom Kirchturm aus ein toller Blick – hier auf die Malzfabrik. Quelle: JANA FRANKE

Y wie Yoda anschauen. Eine Ausstellung in Dassow (Travemünder Weg) entführt in die Welt der berühmten Star-Wars-Filme. 29 verschiedene Szenen sind mit täuschend echt nachgestalteten Figuren und Drehorten zu sehen. Die Führung dauert etwa eine Stunde und ist für Erwachsene und Kinder gleichermaßen geeignet. Geöffnet ist donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

Unter anderem Nachbildungen von Raumschiffen und eine Darth-Vader-Figur stehen in der Sammlung des Fanprojekts „Outpost One“ in Dassow. Quelle: JENS BÜTTNER

Z wie zurück in die Vergangenheit. Museen bieten sich für die Reise an – unter anderem das städtische Museum in Grevesmühlen oder das Volkskundemuseum in Schönberg.

Jana Franke