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Nordwestmecklenburg Von A wie Autobahn bis Z wie Zeitung: das Grevesmühlen-Abc
Lokales Nordwestmecklenburg Von A wie Autobahn bis Z wie Zeitung: das Grevesmühlen-Abc
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20:10 17.07.2018
Ein Highlight für die Region: das Piraten Open Air-Theater in Grevesmühlen – in diesem Jahr wieder mit Dustin Semmelrogge (l.). Quelle: Foto: Dietmar Lilienthal
Grevesmühlen

– eine der ältesten Städte Mecklenburgs. Die erste urkundliche Erwähnung – damals noch als Gnevesmulne beziehungsweise Gnewismolen – war 1226.

Was haben die Stadt und die Region so zu bieten? Allerhand! Wir haben mal ein Alphabet zusammengestellt.

Einst ein slawisches Dorf, bauten deutsche Kolonisten dieses zur Stadt aus. In der modernen Zeit hat es Grevesmühlen zur Kreisstadt geschafft – von 1952 bis 2011. Warum es sich lohnt, Grevesmühlen und die Region genauer anzusehen und zu besuchen, zeigt das kleine Grevesmühlen-Abc.

A– wie Autobahn: Von Grevesmühlen über die A 20 sind schnell und einfach größere Städte zu erreichen (wenn es denn keine Löcher, Baustellen oder Hitzeblasen gibt): etwa 40 Kilometer westlich liegt Lübeck, 20 Kilometer östlich die heutige Kreisstadt Nordwestmecklenburgs, Wismar.

B– wie Bürgerwiese: Die ist durch den neuen Mehrgenerationenspielplatz, der im Dezember 2017 eröffnet und unter anderem aus Mitteln der OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ finanziert worden ist, mittlerweile ein Highlight für Groß und Klein: Ob Fußballspielen, Klettern, Hangeln oder Rutschen – Langeweile gibt es dort nicht.

C– wie clean: Das ist die Stadt zwar nicht in allen Ecken, aber was die Energieversorgung betrifft – fast. Mit dem Verein „Stadt ohne Watt“ wird die nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung gefördert. In und um Grevesmühlen gibt es verschiedene Lernorte rund um das Thema erneuerbare Energien zu entdecken: Biogas-, Photovoltaik- und Kläranlagen beispielsweise.

D– wie Disco: Mit dem K2 gibt es für Partyfreunde auf drei Floors auch einen Ort zum Tanzen.

E– wie einzigartige Schlösser: Selbst Grevesmühlen hatte in der Vergangenheit ein Schloss, das 1345 erstmals erwähnt wurde.

Ein Großfeuer am 15. Juni 1659 zerstörte es, wie fast die gesamte Stadt. Das Schloss wurde nicht wieder aufgebaut. Wer Schlösser sehen möchte, muss nicht weit reisen: Das Künstlerschloss in Plüschow und Schloss Bothmer in Klütz sind auf jeden Fall eine Reise wert.

F – wie Freibad: Mit Sprungturm, Rutsche für die Kleinen und einer kleinen Insel aus Pontons bietet das Freibad am Ploggensee allerhand Tobemöglichkeiten.

G– wie Grevesmühlen TV: Die Stadt hat sogar einen eigenen Sender. Das Projekt des Kinder- und Jugendfilmstudios ist 1994 entstanden. Jede Woche berichten – unter anderem auch Schüler – über Ereignisse in der Stadt. Und eine weitere Besonderheit gibt es mit diesem Buchstaben: Garnelen. Die werden nämlich direkt vor Ort im Gewerbegebiet Nordwest gezüchtet und verkauft.

H– wie hoch motivierter Intendant: Er holte die Piraten nach Grevesmühlen: Peter Venzmer. Aktuell und noch bis zum 8.

September läuft im Open Air-Theater in der Schweriner Landstraße die Story „Spanish Cuba“. Erzählt wird die Geschichte des Capt’n Flint.

I– wie Iserberg: Auf diesem in Hamberge haben Besucher auf dem Aussichtsturm einen tollen Blick auf die tolle Natur. Im Winter lockt der Iserberg Rodelfans. Er ist knapp 100 Meter hoch, an seiner Westseite gibt es eine 150 Meter lange Abfahrt.

J– wie Jugendklub: Im Bürgerbahnhof Grevesmühlen finden Jugendliche einen Ort, an dem sie chillen, Computer spielen, basteln oder knobeln können.

K– Kirchturm mit Aussicht: Die Aussichtsplattform der Nikolai-Kirche in Grevesmühlen ist ein Geheimtipp. Besucher können sich den Schlüssel für den Turm im Museum gegenüber abholen. Sind die vielen Treppen nach oben erst überstanden, bietet sich ein atemberaubender Blick über die Stadt – übrigens kostenlos.

L– wie „Leopold“: So heißt eines der Alpakas auf dem Alpakahof in Hamberge. Unter anderem werden geführte Naturwanderungen mit den Tieren geboten.

M– wie märchenhafte Straßen: 19 Stationen hat die Sagen- und Märchenstraße MV. Eine davon ist Grevesmühlen, zum Beispiel mit der Sage um die Waddermöhm im Ploggensee.

N– wie neue Häuser: Ein neues Wohngebiet ist zum Beispiel mit dem „Mühlenblick“ an der Klützer Straße entstanden, ein Wohnpark entsteht mitten in der Stadt in der August-Bebel-Straße und auf dem Gelände des ehemaligen Diamant-Werkes. Wohngebiete sind außerdem in Neu Degtow, auf dem alten Sägewerksgelände sowie auf der Industriebrache der Getreidebetriebe geplant.

O– wie Ostsee: Die ist von Grevesmühlen nur etwa 15 Kilometer in Richtung Norden entfernt. Super Strände gibt es unter anderem in Boltenhagen und Wohlenberg, ein Geheimtipp ist Steinbeck – der Strandabschnitt macht seinem Namen allerdings alle Ehre.

P– wie Parken: Anders als in Großstädten findet sich immer ein Plätzchen fürs Auto – kostengünstig, wenn nicht sogar kostenlos.

Q– wie Quark: Der wird vor Ort hergestellt. Das schwedisch-dänische Unternehmen Arla in Upahl ist mit mehr als 500 Mitarbeitern eines der größten Arbeitgeber im Landkreis.

R – wie regelmäßige Veranstaltungen: Dazu gehört unter anderem das Stadtfest in Grevesmühlen mit dem traditionellen Umzug, der Kreihnsdörper Adventsmarkt, die Badewannenregatta auf dem Ploggensee, Stadt- und Silvesterlauf sowie der Kinderumwelttag in Wotenitz.

S– wie Skaterbahn: Ob auf dem Skateboard, mit Inlinern, dem Scooter oder mit dem BMX-Rad – auf der Skaterbahn am Ploggensee können sich Stunt-Freudige ausprobieren.

T– wie Tannenbergsportplatz: Mit dem Sportplatz am Tannenberg wartet auf Sportler und Zuschauer eine Wettkampfstätte, die sich sehen lassen kann. Nicht umsonst ist Grevesmühlen zum wiederholten Mal zum Trainingsstützpunkt ernannt worden. 2010 sind mehr als 1,1 Millionen Euro in die Sanierung der Anlage geflossen.

U– wie Urlaub: Wir leben dort, wo andere Urlaub machen . . . mehr Worte bedarf es wohl nicht.

V– wie Vielbecker See: Der rund 4,5 Kilometer lange Weg um den Vielbecker See lädt zum Spazieren und zum Joggen ein. Der See selbst, der nicht zum Baden geeignet ist, hat einen vielfältigen Fischbestand.

W– wie Wasserlehrpfad: Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Wasserlehrpfad in Wotenitz. Dort können sich Gäste auf spielerische Art und Weise mit dem nassen Element vertraut machen. Der Eintritt ist frei. Sogar Grillplätze gibt es.

X– wie X-Sport: Eine große Bedeutung hat der Motocross in der Region. Trainiert wird unter anderem auf der Motocross-Strecke in Upahl.

Dort finden auch Meisterschaften statt.

Y– wie Yachten: Für die müssen Wassersportler allerdings bis nach Boltenhagen fahren. Dort gibt es rund 350 Liegeplätze für Yachten bis zu 60 Metern Länge. Die moderne Marina Boltenhagen auf der Halbinsel Tarnewitz wurde im Frühjahr 2008 eröffnet. Bis zur Wende 1989 war der Bereich Sperrgebiet.

Z– wie Zeitung vor Ort: Das Verlagshaus der OSTSEE-ZEITUNG befindet sich in der ehemaligen Post in der August-Bebel-Straße. Die OZ mit Hauptsitz in Rostock hat insgesamt zehn Lokalredaktionen.

Jana Franke

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