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Nordwestmecklenburg WGO-Mitglied im Gespräch mit Dassower Bürgern
Lokales Nordwestmecklenburg WGO-Mitglied im Gespräch mit Dassower Bürgern
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20:10 03.07.2018
Karl-Hermann Hey beantwortete gestern in der Frühstücksrunde in Dassow Fragen. Andrea Hinrichs hatte ihn eingeladen. Quelle: Foto: Jürgen Lenz
Dassow

Karl-Hermann Hey von der WählergemeinschaftOstseestrand“ stellte sich gestern einer Diskussion mit Bürgern. Der langjährige Vorsitzende der WGO betonte in der öffentlichen Frühstücksrunde in der Familienbegegnungsstätte in Dassow: „Unser Ziel ist das Mögliche.“ Man dürfe nicht mit dem Kopf durch die Wand wollen. Sonst hole man sich nur Beulen.

Hey sagte auch: „Wir wollen in der Stadtvertretung keine große Politik machen, sondern das, was für die Bürger gut ist.“ Die Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen sei mittlerweile gut. Die WGO stellt vier von 15 Stadtvertretern. Neben Karl-Hermann Hey aus dem Ortsteil Harkensee sind es der Fraktionsvorsitzende Heinz-Dieter Priewe aus Dassow sowie Maik Oldenburg und Stefan Westphal, die ebenfalls in Dassow wohnen.

Wie viele Mitglieder gehören der WählergemeinschaftOstseestrand“ an? „Um die 20. Es variiert immer etwas“, antwortet Karl-Hermann. Er war 1990 einer der Gründer der WGO in der Gemeinde Harkensee.

Die Wählergemeinschaft stellte nach der ersten Wahl eine deutliche Mehrheit in der Gemeindevertretung. 2004 trat Harkensee einschließlich Barendorf der Stadt Dassow bei. „Die Mitglieder kommen heute aus Dassow und vielen Ortsteilen“, sagt Karl-Hermann Hey. Bis 2017 war er Vorsitzender der WGO. Er gab den Posten an ein jüngeres Mitglied ab: Thomas Meyer (43) aus Dassow, der seit 2014 als sachkundiger Einwohner dem Ausschuss für Soziales, Bildung und Kultur angehört.

Bürger der Stadt sagten gestern in der offenen Frühstücksrunde in der Familienbegegnungsstätte, was sie bewegt. Dabei brachten sie zum wiederholten Mal den Wunsch nach einer Bäckereifiliale in der Stadt und die Forderung nach einer Busverbindung zum Priwall vor. Eine Dassowerin erläuterte: „Man muss ja nicht die großen Busse hinschicken. Es reicht auch ein kleiner.“ In der Vergangenheit habe das mit einem Anrufbus gut funktioniert.

Deutlich wurde: Ärgerlich ist aus Sicht vieler Bürger, dass einige Hundehalter die Tüten mit dem Kot ihrer Bellos einfach wegwerfen. Eine Frau berichtete, dass an einer Stelle bis zu 15 Tüten voll Hundekot liegen. Karl-Hermann Hey sagte: „Wir wollen versuchen, die Hundehalter an ihre Pflichten zu erinnern.“

Hey sagte gestern auch, es sei gut, wenn neue Häuser gebaut werden. Altbauten sollten sinnvoll genutzt werden, was nicht immer der Fall sei. „Manchmal passiert nichts“, bedauerte das Mitglied der WGO. Er betonte zudem: „Wir brauchen mehr Entwicklungsfläche für Gewerbe.“ Dieser Meinung stimmten Gäste der gestrigen Frühstücksrunde zu.

Jürgen Lenz

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