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Nordwestmecklenburg Alles, was Sie bisher nicht über Grevesmühlens Krähe wussten
Lokales Nordwestmecklenburg Alles, was Sie bisher nicht über Grevesmühlens Krähe wussten
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11:37 11.06.2019
Grevesmühlens Ortschronist Eckart Redersborg (links) und Stadtarchivar Alexander Rehwaldt mit dem Buch "Kreihnsdörp und seine Krähen". Quelle: Michael Prochnow
Grevesmühlen

Das 25. Stadtfest von Grevesmühlen beginnt in dieser Woche, die Vorbereitungen allerdings laufen seit Monaten. Und auch für Ortschronist Eckart Redersborg hatte die anstrengende Phase bereits im Januar begonnen. Denn pünktlich zum 25. Jubiläum wollte er das Buch über die Geschichte der Grevesmühlener Krähen präsentieren – und das hat er geschafft. Seit wenigen Tagen gibt es das Buch in der Stadt zu kaufen, noch kostet das Werk 10 Euro. „Das soll ein Anreiz für die Grevesmühlener sein, sich bis zum Stadtfest das Buch zu besorgen“, so Eckart Redersborg. Nach dem Fest kostet es dann 15 Euro. Aber auch die sind bestens angelegt. Denn was Grevesmühlens Ortschronist zusammengetragen hat an Geschichte und Geschichten über die Krähen und ihren Platz in Grevesmühlen, ist nicht nur lesenswert und interessant sondern äußerst kurzweilig.

Von Kreihnsdörp und seinen Krähen ist erst seit 120 Jahren die Rede. Ortschronist Eckart Redersborg bringt dazu nun ein Buch heraus. Quelle: GVM

Denn die Krähe bestimmt mittlerweile in vielen Bereich das Bild der Stadt. „Und zwar sehr viel öfter als man es denken könnte“, betont der Chronist. „Viele Firmen, Vereine und Veranstaltungen nutzen die Krähe als Logo, in den Schulen ist die Sage und das Tier ständig präsent, und wenn man sich in der Stadt genau umschaut, dann entdeckt man viele Skulpturen und Abbildungen, die man ansonsten nur unbewusst wahrnimmt.“ Und auch deshalb lohnt es sich, einen Blick in das Buch zu werfen, das Stadtsprecherin Regina Hacker als „wahren Schatz und wunderbare Ergänzung zur Chronik der Stadt“ bezeichnet.

Sonderausstellung über die Kaufmannsfamilie Pelzer

Zu den ältesten Häusern in der Wismarschen Straße (hier Ecke Kirchstraße) zählt der Wohn- und Geschäftskomplex von August Pelzer. Quelle: Fotosammlung Udo Meier

Apropos lohnenswert: Am Freitag, 14. Juni, wird um 16 Uhr im Museum am Kirchplatz die Sonderausstellung über die Kaufmannsfamilie Pelzer eröffnet. Diese Ausstellung ist insofern bemerkenswert, da diese Familie ab dem 19. Jahrhundert das Stadtbild geprägt und verändert hat wie kaum eine andere Familie. So sind der Lustgarten, die Alleen, Teile des Tannenbergs und auch der Rundweg um den Vielbecker Weg mit dem Pelzerhain am Nordwestende auf Initiative des Verschönerungsvereins entstanden – gegründet unter anderem von der Familie Pelzer. Eckart Redersborg ist es für die Ausstellung nicht nur gelungen, zahlreiche Nachfahren der Familie zum Stadtfest nach Grevesmühlen zu holen, sondern auch einmalige Exponate für die Ausstellung zu gewinnen, die bis Ende August zu sehen sein werden.

Michael Prochnow

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