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Nordwestmecklenburg Wer finanziert die Marke Klützer Winkel?
Lokales Nordwestmecklenburg Wer finanziert die Marke Klützer Winkel?
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20:10 17.04.2018
Klütz

Eine herben Rückschlag erlebte Jennifer Hurth jetzt im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Umwelt (WTU) der Stadt Klütz. Seit dem 1. August 2017 ist sie beim Amt Klützer Winkel für die Erarbeitung einer Dachmarke „Klützer Winkel“ angestellt.

Sie berichtete vom Fortschritt in den gebildeten Arbeitsgruppen, die sich alle zwei bis vier Wochen treffen. Dabei habe sich gezeigt, dass möglichst alle größeren Attraktionen mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein sollen. Außerdem sollten künftig die größeren Veranstaltungen terminlich besser aufeinander abgestimmt werden. Zudem wird geklärt, wie Urlauber die Region wahrnehmen. „Das Erlebnis der Gäste setzt sich aus vielen einzelnen Punkten zusammen“, sagte Hurth. „Dazu zählt zum Beispiel der Eindruck, wenn Gäste bei der Anreise durch Christinenfeld fahren, wie sie im Hotel ankommen und wie dann der Weg zum Restaurant ist“, erklärte sie. Sicher ist, dass die Dachmarke „Klützer Winkel“ innerhalb des einen Jahres, auf das die Stelle von Jennifer Hurth befristet ist, nicht komplett aufgebaut werden kann. Angedacht ist, dass die Gemeinden des Klützer Winkels und die Akteure des Tourismus einen Verein gründen, der die Stelle weiter finanziert. Pro Jahr fallen Kosten von 55200 Euro an. Für das erste Jahr gab es 25000 Euro Fördermittel, die auch für das zweite Jahr beantragt sind. Ab 2019 müsste aber eine andere Form der Finanzierung gefunden werden.

Gegen den Plan, dass die sechs Amtsgemeinden einen Trägerverein aufbauen, regte sich aber jetzt in Klütz Widerstand. Der WTU-Ausschuss sollte eine Empfehlung an die Stadtvertretung abgeben, ob die Stadt Klütz eines der Gründungsmitglieder für einen Trägerverein für die Marke „Klützer Winkel“ werden soll und damit auch einen Anteil der Personalkosten eines Mitarbeiters trägt. Die Gemeinde Hohenkirchen hat bereits zugesagt, in den Verein eintreten und bis zu 10000 Euro zahlen zu wollen. Es könne nicht Aufgabe der Kommunen sein, die Bildung der Marke zu finanzieren, von der später hauptsächlich das touristische Gewerbe profitiere, war die mehrheitliche Meinung der Ausschussmitglieder. An Stelle der Stadt müssten eher die Unternehmen in den Verein eintreten und dann auch die Stelle eines Koordinators weiter finanzieren. Die Mitglieder des WTU-Ausschusses wollten keine konkrete Entscheidung treffen. Sie enthielten sich komplett bei der Abstimmung. Ausschussmitglied Arne Nölck empfahl, dass für die Bildung der Marke „Klützer Winkel“ nicht nur bei den Touristikern geworben werden sollte. „Wir müssen auch denen, die vielleicht schon manchmal vom Tourismus genervt sind, erklären, dass die Marke sinnvoll sein kann, zum Beispiel weil sich dadurch Grundstückswerte erhöhen“, sagte er. Einig waren sich die Klützer darin, dass eine Marke für die Region nicht ohne das Ostseebad Boltenhagen geschaffen werden sollte.

mab

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