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Nordwestmecklenburg Winterlinge leuchten gelb im Januar
Lokales Nordwestmecklenburg Winterlinge leuchten gelb im Januar
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12:05 14.01.2020
In Kalkhorst blühen mit der Kirche im Hintergrund die ersten Winterlinge - im Januar. Quelle: Karl-Ernst Schmidt
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Kalkhorst

Den Winter scheinen wir verpasst oder er uns übergangen zu haben. Jetzt zeigen sich schon die ersten Frühlingsboten. An der Heinrich-Schliemann-Straße in Kalkhorst leuchten Winterlinge gelb in den Januar. Sie blühen normalerweise erst von Februar bis März. Aber bei Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad über dem Gefrierpunkt reagiert die Natur jetzt verfrüht. Auch einige Bäume zeigen schon bunte Blüten wie die Winterlinge in Kalkhorst.

Der Winterling gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Seine Nutzung als Zierpflanze im Garten reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Ursprünglich kommt er in feuchten Laubwäldern, in Weinbergen und unter Gebüschen in Südostfrankreich, Italien, Ungarn, Bulgarien und der Türkei vor. In Parkanlagen wurde der Winterling vor allem ab dem 18. Jahrhundert gepflanzt.

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Die Pflanze ist giftig, besonders ihre Knollen. Bei Verzehr kann es zu Übelkeit und Erbrechen, Herzschwäche, Sehstörungen und Atemnot, bis zum Herzstillstand kommen.

Alt hergebrachte Namen für den Winterling sind auch Ackerwurz, Knobelblumen und Knoble.

Von Malte Behnk