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Nordwestmecklenburg Internetseiten der Stadt Grevesmühlen im Test
Lokales Nordwestmecklenburg Internetseiten der Stadt Grevesmühlen im Test
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20:00 19.02.2020
Kilian Huschke (19), Praktikant in der Grevesmühlener Redaktion der OZ, hat die beiden Webseiten der Stadt Grevesmühlen auf Benutzerfreundlichkeit getestet. Quelle: Annett Meinke
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Grevesmühlen

Kilian Huschke (19) macht zurzeit ein Praktikum bei der Ostsee-Zeitung in Grevesmühlen. Der junge Mann, der beruflich einmal in Richtung Metallbau gehen möchte und noch nach einer passenden Ausbildungsstätte in einem kleineren Betrieb sucht, hat im Auftrag der OZ die beiden Webseiten der Stadt Grevesmühlen auf Benutzerfreundlichkeit getestet. Die offizielle Seite der Stadtverwaltung soll demnächst, im Rahmen des Projektes „Digitale Stadt“, auch noch überarbeitet werden. Geht es nach OZ-Praktikanten Huschke, ist das eigentlich nur bedingt notwendig. Sein Fazit für beide Seiten: Daumen hoch.

Grevesmühlens Stadtseite

Beim ersten Öffnen der Grevesmühlener Stadtseite fallen sofort zwei Sachen auf: Erstens, die Grevesmühlener sind stolz auf ihre Stadt, zweitens – und ebenso wichtig – sie sind pragmatisch und direkt. Keine Pop-ups springen einem ins Gesicht. Man wird nicht mit nervigen Fenstern und Weiterleitungen bombardiert.

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Klipp und klar steht dort, was man wissen muss, die Seite ist gut strukturiert und angenehm aufgeräumt. Man wird nicht in die Irre geführt oder verliert sich in einem digitalen Labyrinth.

Ein kleines Manko sind die Bilder, von denen man auf der Seite willkommen geheißen wird. Grevesmühlen hat sich in den letzten Jahren verändert. Es sind alte Gebäude weggenommen worden und neue hinzugekommen. Das moderne Grevesmühlen braucht sich nicht zu verstecken – man sollte es auch auf der Internetseite zeigen. Zudem könnte man ruhig noch ein oder zwei Bilder mehr hinzufügen.

Ein großes Lob allerdings muss man dem Werbespot unter dem Link „Herzlich Willkommen“ zusprechen – er ist professionell und herzlich gestaltet.

Die Punkte, die unter „Aktuell“ verzeichnet sind, sind genau das aber leider nicht, dort ist von dem neuen Spielplatz der Bürgerwiese nur als geplantem Projekt die Rede.

Praktischerweise allerdings kann man jede Bekanntmachung, Gesetzgebung, Stellenausschreibung oder anderweitige Information direkt als PDF-Datei herunterladen, weshalb man auch, ohne direkt ins Internet zu gehen, Zugriff auf alle Informationen hat.

Unter der Abteilung „Ortsteile“ könnte man noch ein paar Bilder für die anderen Ortschaften hinzufügen.

Die Seite ist insgesamt angenehm klar und benutzerfreundlich, alles, was man an Informationen suchen könnte, lässt sich dort mit Leichtigkeit finden.

Grevesmühlen erleben“

Diese Seite lässt sich ebenso gut bedienen wie die offizielle Stadtseite, auch wenn die Intention ganz klar eine andere ist. Sie ist weniger förmlich gestaltet, die Benutzeroberfläche ist lockerer gestaltet.

Die interaktive Karte, die man sofort, wenn man auf die Homepage gelangt, einsehen kann, ist an sich eine gute Idee, doch bleibt offen, inwieweit eine derartige Karte in Zeiten von Google Maps und Co. tatsächlich verwendet wird, um ein Ziel zu erreichen.

Diese Seite ist zwar insgesamt noch nicht so gefüllt wie die offizielle, dafür konzentriert sie sich jedoch auf die Informationen, die vor allem für Touristen oder Einheimische in der Freizeit wichtig sind.

Das lockere Design trägt dazu bei, dies auch den Benutzern zu vermitteln. Alle Informationen zu Veranstaltungen und Ähnlichem sind sehr aktuell und ausführlich, so dass man genau weiß, wo und wann in Grevesmühlen etwas zu erleben ist.

Bilden Sie sich selbst ein Urteil über die Seiten der Stadt Grevesmühlen:

Von Kilian Huschke

Katy Jurkschat und Steffen Weihe von den Grevesmühlener Stadtwerken über das neue Internetportal „Grevesmühlen erleben“ und die Rolle, die es auf dem Weg zur digitalen Modell-Kommune spielen soll.

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