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Nordwestmecklenburg Kreisstraßenmeisterei macht sich für den Winter fit
Lokales Nordwestmecklenburg Kreisstraßenmeisterei macht sich für den Winter fit
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19:08 10.10.2019
Sieht aus wie Schnee, ist aber Streusalz. Das wurde dieser Tage bei der Kreisstraßenmeisterei in Grevesmühlen angeliefert. Auf dem Radlader sitzt Straßenmeisterei-Mitarbeiter Andreas Schornack. Quelle: Karl-Ernst Schmidt
Grevesmühlen

Das Streusalz-Depot der Kreisstraßenmeisterei in Grevesmühlen wurde wieder aufgefüllt. 200 Tonnen mussten nachgeliefert werden. Das sind 50 Prozent des Streusalz-Vorrats, den die Straßenmeister vorhalten, für insgesamt 380 Kilometer Kreisstraßennetz in Nordwestmecklenburg, auf denen Winterdienst gefahren werden muss.

„Die Leute sagen immer: ’Da war doch gar kein Winter im vergangenen Jahr, wieso habt ihr Salz verbraucht?‘, sagt der Chef der Kreisstraßenmeisterei, Marko Wulff. Tatsächlich aber musste der Winterdienst auch im Winter 2018/19 insgesamt 25 Mal ausrücken. Immer wenn die Temperaturen um den Gefrierpunkt herum liegen, ist ein Einsatz notwendig. Es wurde also durchaus Streusalz verbraucht im vergangenen Winter, und das wird nun ersetzt.

Elf Fahrzeuge gecheckt

Außerdem wurden alle elf Einsatzfahrzeuge der Kreisstraßenmeisterei auf ihre Einsatztauglichkeit für den Winter 2019/20 überprüft. Dazu kam, wie schon in den vergangenen Jahren, Klaus-Michael Kock, von der Land- und Kommunalmaschinen GmbH aus Cramonshagen vorbei.

In elf Streubezirke ist das Gebiet der Nordwestmecklenburger Kreisstraßenmeister aufgeteilt. Jedes Fahrzeug legt dabei 30 bis 35 Kilometer Streustrecke zurück. Eine Tour, erklärt Markus Wulff, dauert bis viereinhalb Stunden. „Wenn Schnee und Eis geschoben werden müssen, dauert es noch länger.“

Nordwestmecklenburgs Straßenmeister sind dabei nur für den Winterdienst außerhalb der Ortschaften zuständig, das sind 270 Kilometer Strecke. Hinzu kommen noch 50 Kilometer in Gemeinden, die einen Vertrag mit der Kreisstraßenmeisterei geschlossen haben. Der allerdings besteht, wie Wulff es nennt, „ohne Recht und Pflicht.“ Bedeutet, Anspruch haben die Ortschaften auch mit dem Vertrag nicht darauf, dass innerhalb des Ortes gestreut oder geräumt wird. Geht das aus irgendeinem Grund nicht, müssen sich auch die Gemeinden selbst um ihre Straßen im Ort kümmern, die eine Vereinbarung mit der Kreisstraßenmeisterei in Grevesmühlen getroffen haben.

Klaus-Michael Kock (oben), Werkstattmeister der Firma LKM aus Cramonshagen checkt, ob die 11 Fahrzeuge der Kreisstraßenmeisterei NWM wintereinsatzbereit sind. Straßenmeister Christopher Lohff (l.) assistiert ihm dabei. Quelle: Karl-Ernst Schmidt

Keine Prognose für den kommenden Winter

Was Vorhersagen für den kommenden Winter angeht, sagt Markus Wulff, kennt er sich seit ein paar Jahren auch nicht mehr so recht mit dem Wetter aus. Früher hätte er irgendwie besser erahnen können, was kommt.

Im Übrigen, sagt Wulff dann, „was den meisten Menschen nicht bewusst ist, ist, dass der Landkreis sich verpflichtet hat, mit seiner Kreisstraßenmeisterei im Winter ein ’Fahren auf winter-sicheren Kreisstraßen‘ zu gewährleisten. Das bedeutet keine schwarze Straße. Winter-sicher bedeutet auch eine geschlossene, abgestumpfte Schneedecke.“

Von Annett Meinke

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