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Ostholstein Rettungskräfte üben Taucherunfall in Scharbeutz
Lokales Ostholstein Rettungskräfte üben Taucherunfall in Scharbeutz
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12:31 27.06.2019
Auch zahlreiche Boote wurden zu Wasser gelassen. Es war eine groß angelegte Übung in Scharbeutz mit 120 Einsatzkräften der verschiedenen Organisationen. Quelle: Arne Jappe/Digitalfotografie Nyfeler
Scharbeutz

Erste Helfer wollten den Verunglückten aus dem Wasser helfen. So sah es das Szenario vor. Doch dies gelang nicht, im Gegenteil. Die Helfer gerieten ebenfalls in Seenot. Für die Einsatzkräfte der verschiedenen Rettungsorganisationen gab es viel zu tun. Am Ende konnten alle verunfallten Personen durch die Einsatzkräfte gerettet werden. Alles zum Glück nur eine groß angelegte Übung mit 120 Einsatzkräften. Aber es kann auch anders kommen. Bereits am Nachmittag hatte die Feuerwehr Niendorf einen Seenotfall – einer von vielen, die jedes Jahr in der Lübecker Bucht passieren.

Mitglieder des Unterwasserclubs spielten die „Opfer“

Reges Treiben am Strand von Scharbeutz. Zahlreiche Urlauber hatten das wunderbare Wetter am Mittwochabend noch genossen und sich einen Platz am Strand ergattert. Doch kurz vor halb acht am Abend war es dann vorbei mit der Ruhe. Martinshorn und Blaulicht kamen aus allen Richtungen angefahren. Urlauber guckten sich verwundert an, als die ersten Rettungskräfte im Neoprenanzug in die Ostsee sprangen. „Was ist hier nur los?“, fragte eine Urlauberin verwundert. Im Wasser galt es schnell zu handeln. Taucher und Helfer trieben hilflos im Wasser herum und brauchten dringend Hilfe. So machten sich Einsatzkräfte mit Boot und schwimmend auf zur Rettung der verunfallten Personen von der Landseite. Von der Wasserseite kam die DGzRS dazu und eben die zu Wasser gelassenen Boote der Feuerwehr.

„Wir hatten ein Einsatzszenario vorgefunden, in dem es hieß, dass mehrere Personen im Wasser und auch unter Wasser trieben“, sagte Einsatzleiter und der stellvertretende Ortswehrführer Malte Levgrün von der Feuerwehr Scharbeutz. Auch eine Tauchergruppe der Johanniter Unfallhilfe aus Eutin kam zum Einsatz. Ebenfalls war die Schnelle Einsatzgruppe vom Deutschen Roten Kreuz mit vor Ort um die geretteten Personen zu versorgen und betreuen. „Es galt ebenfalls die Kommunikation mit den verschiedenen Organisationen zu üben“, erklärt Levgrün. Die „Opfer“ wurden von dem Deutschen Unterwasserclub aus Lübeck gespielt. 

„Kommunikation muss verbessert werden“

Eine große Übung mit 120 Einsatzkräften fand in Scharbeutz statt.

Am Ende zeigte sich Levgrün zufrieden mit der Übung, auch wenn nicht alles glatt lief. „Die Kommunikation muss verbessert werden. Aber sonst lief alles glatt.“, erklärt Malte Levgrün. Er dankte allen Beteiligten für die tolle Zusammenarbeit.

Arne Jappe

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