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Ostholstein Süsel: 1300 Euro für die Kirchensanierung
Lokales Ostholstein Süsel: 1300 Euro für die Kirchensanierung
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17:00 13.08.2019
Helmut Kurth (l.), Dorfvorsteher von Haffkrug, übergibt Michael Meininghaus, Vorsitzender des Fördervereins zur Sanierung und zum Erhalt der Sankt-Laurentius-Kirche in Süsel, 1307,70 Euro. Quelle: Hannes Lintschnig
Süsel/Haffkrug

Unermüdlicher Einsatz mit der kleinen Spendenbüchse: Gisela Pahlke ist beim Haffkruger Dorffest Ende Mai auf der Jagd nach kleinen Zuwendungen für die Süseler Kirche unterwegs gewesen. „Die Reaktionen waren durchweg positiv, viele haben eine Münze hineingeworfen“, sagt die Beisitzerin des Dorfvorstandes Haffkrug. Einige sagten zwar, dass sie gar nicht in der Kirche seien, aber Pahlke hat mit einem trockenen „Macht nichts“ geantwortet – und den Becher hingehalten.

Bald sollen alle Glocken wieder klingen

Insgesamt ist die stolze Summe von 1307,70 Euro zusammengekommen, die der Dorfvorstand Haffkrug dem Förderverein zur Sanierung und zum Erhalt der St.-Laurentius-Kirche in Süsel überreicht hat. „Es ist unsere Kirche“, sagt Dorfvorsteher Helmut Kurth, der eine innige Verbindung zur Kirchengemeinde Süsel hat. „Unsere Familie hat hier ein Familiengrab aus dem Jahr 1770. Außerdem wurden hier alle Generationen getauft und meine Tochter hat hier letztens geheiratet“, sagt er.

Die rund 1300 Euro sollen zur Sanierung der rund 850 Jahre alten Kirche beitragen. „Der Glockenturm muss dringend saniert werden“, sagt Michael Meininghaus, Vorsitzender des Fördervereins. „Wir können die großen Glocken nicht benutzen, wegen der Schwingungen. Aber der Glockenturm ist nicht das einzige, wo etwas gemacht werden muss.“

Kirche muss für 2,2 Millionen Euro saniert werden

Die gesamte Kirche muss saniert werden. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 2,2 Millionen Euro. Die Hälfte übernimmt der Bund, den Rest teilen sich Kirchenkreis und Kirchengemeinde. „Wir vom Förderverein müssen 50 000 Euro zusammenbekommen. Eine ganze Stange Geld“, sagt Meininghaus. „Aber nun sind es immerhin mehr als 1000 Euro weniger“, entgegnet Helmut Kurth optimistisch.

Die Sanierungsarbeiten sind in vollem Gange und sollen voraussichtlich drei Jahre dauern. „Aber bei so großen Bauvorhaben weiß man ja nie so genau“, sagt Michael Meininghaus. „Ich hoffe, dass wir 2023 wieder alle Glocken läuten können.“

Von Hannes Lintschnig

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