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Ostholstein 2,8 Millionen Euro für das Jobcenter Ostholstein
Lokales Ostholstein 2,8 Millionen Euro für das Jobcenter Ostholstein
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13:55 26.08.2019
Gute Nachrichten für Langzeitarbeitslose mit gesundheitlichen Problemen. Das Jobcenter Ostholstein bekommt 2,8 Millionen Euro vom Bund, um sie zu fördern. Quelle: Jens Büttner/dpa
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Eutin

Das Jobcenter Ostholstein erhält vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2,8 Millionen Euro an Bundesmitteln. Das Geld soll in den kommenden Jahren (2019 bis 2024) in das Projekt „Ich habe eine Chance“ fließen. Die Förderung stammt aus dem Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“, für das der Bund bis 2026 eine Milliarde Euro zur Verfügung stellt.

„Ich freue mich riesig für das Jobcenter Ostholstein und sein ganzes Team um Geschäftsführer Karsten Marzian, dass dem Antrag an das Arbeitsministerium vollständig entsprochen wurde“, sagte Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete für Ostholstein. „So kann das Jobcenter rund 650 Langzeitarbeitslose zwischen Fehmarn und Bad Schwartau mit gesundheitlichen und vor allem psychischen Problemen intensiv betreuen und ihre Chancen auf eine Integration in den Arbeitsmarkt verbessern.“

Immer öfter Burn-out und Depressionen

Seit Jahren gebe es immer öfter Erkrankungen wie Burn-out oder Depressionen, sagte Hagedorn. Arbeitsminister Hubertus Heil (ebenfalls SPD) wolle diesen betroffenen Menschen eine neue Chance in der Arbeitswelt geben und ziele mit dem Förderprogramm darauf ab, die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Problemen wiederherzustellen.

Für Ostholstein bedeute das konkret, dass das Jobcenter gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern wie dem Integrationsfachdienst Lübeck/Ostholstein, der Deutschen Rentenversicherung Nord und Bund, dem Kreis Ostholstein, der Agentur für Arbeit Lübeck und der AOK Nordwest Langzeitarbeitslose an den Standorten Eutin und Oldenburg gemeinsam unter einem Dach berät und betreut.

Von Louis Gäbler