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Ostholstein 30 JAHRE KULTURSCHEUNE
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21:25 01.03.2018
Detlef Storm alias Chocolatier Heinrich Söte bekommt Besuch von vielen „Bewerberinnen“ – gespielt von Silke Krellenberg. Quelle: Foto: Beke Zill
Süsel

Regisseurin Silke Bock saß kurz vor der letzten Probe gedankenverloren in ihrem Sessel im Gemeinschaftsraum im ersten Stock der Kulturscheune. Auch für sie ganz persönlich ist es heute, wenn um 19.30 Uhr die Besucher der Premiere entgegenfiebern, ein Debüt. „Das erste Mal führe ich bei einem Erwachsenen-Stück Regie“, erklärt Bock, die seit zehn Jahren bei den Nachwuchs-Theaterschauspielern die Verantwortung für die Stücke trägt. Seit zwei Monaten wird für die kurzweilige etwa zweistündige Komödie in vier Akte drei Mal die Woche geübt. „Es ist ein modernes Stück, es geht um Online-Dating“, sagt sie. Chocolatier Heinrich Söte hat seinen Geschmackssinn verloren, seitdem ihn seine Frau verlassen hat. Der Arzt Ludwig Mager und Praktikant Patrick Rotensen wollen ihm helfen, nicht nur seinen Laden, sondern auch sein Herz zu retten. Heimlich wird eine Kontaktanzeige im Internet geschaltet. Gleichzeitig sucht der Ladeninhaber über eine Zeitungsannonce eine weibliche Aushilfe. Das Chaos ist perfekt.

Elf Aufführungen

Die Komödie „Een Hart ut Schokolad“ feiert heute um 19.30 Uhr in der Kulturscheune Süsel Premiere. Weitere Termine: 3., 4., 23., 24., 25. und 28. März, 21., 27., 28. und 29. April.

Karten gibt es unter www.theater-suesel.de, unter Telefon 04524/ 13 79 und an der Abendkasse.

Ob das Stück voller Missverständnisse ankommt, wird sich schon am Abend zeigen: Etwa 20 Vereinsmitglieder haben sich bereits im Saal eingefunden, um die Probe zu verfolgen. Silke Bock hofft, dass sich die Übungszeit, Änderungen und die Absprachen gelohnt haben. „Jetzt kann man sowieso nicht mehr viel machen.“

Um Silke Bock herum warten die vier Schauspieler, dass es endlich losgeht. „Die Anspannung ist da. Wenn das nicht ist, fehlt etwas“, sagt Volker Paulsen alias Ludwig Mager. Auch Silke Krellenberg, die sich noch die blonde Perücke vor dem Spiegel zurechtrückt, ist aufgeregt. „Die Generalprobe ist noch viel schlimmer als die Premiere, weil jetzt nur Theaterleute zugucken. Die sind sehr kritisch und gucken anders hin“, erklärt Krellenberg, die gleich sechs unterschiedliche weibliche Charaktere verkörpern muss. „Ich bin die Frauen“, scherzt sie. Detlef Storm (Heinrich Söte) atmet nochmal tief durch, Paul Krellenberg (Patrick Rotensen) zupft seinen Anzug zurecht und dann macht sich das Quartett auf zur Bühne. Darauf haben sie hingearbeitet. „Es ist ein toller Moment, wenn endlich Zuschauer da sind“, sagt Paulsen.

Beke Zill

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