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Ostholstein 360-Grad-Bar, „Relax-Düne“: Frische Ideen für Timmendorf
Lokales Ostholstein 360-Grad-Bar, „Relax-Düne“: Frische Ideen für Timmendorf
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21:10 18.07.2013
Viel Grün hat der Strandpark an der Trinkkurhalle zu bieten. Dort wäre auch noch Platz für Wärmeliegen oder Hängematten. Quelle: Foto: S. Latzel
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Timmendorfer Strand

Gute, frische Ideen sind ein kostbares Gut — umso schöner, wenn sie einem kostenlos geliefert werden. So haben die Mitarbeiter der Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH (TSNT) jetzt eine Menge Anregungen für eine Verjüngung des Ortes bekommen. Und zwar von der — altersmäßig — angepeilten Zielgruppe: 15 Studentinnen und Studenten der Europäischen Medien- und Business-Akademie (EMBA) Hamburg haben Konzepte speziell für Timmendorfer Strand erarbeitet. „Es sind viele Anregungen dabei, die wir konkret umsetzen können“, sagt Tourismuschef Joachim Nitz.

„Wie kann Timmendorfer Strand für jüngere Leute attraktiver werden?“, habe die Aufgabenstellung gelautet. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht überaltern“, erklärt Nitz die Zielsetzung. „Und dem stimmen übrigens gerade die Älteren ausdrücklich zu.“ Veranstaltungen wie beispielsweise die Beach-Hockey-Meisterschaften könnten mehr Lebendigkeit in den Ort bringen. „Wichtig sind aber auch dauerhafte Angebote.“

Die Studenten hätten in drei Gruppen die Gemeinde besichtigt und Interviews geführt. „Sie sollten außerdem besonders darauf achten, was ihnen fehlt“, so der Tourismuschef. Und das ist zum Beispiel eine 360-Grad-Bar, als Tanzclub und Cocktail-Bar aufgebaut, am besten auf einer Seebrücke.

Gut gefallen hat Nitz auch das Wohlfühl-Konzept „entspannt anders“. Es sieht eine „Relax-Düne“ am „Wellness-Strand“ vor — ein in eine Düne gebautes Gebäude mit Sauna, Whirlpool und Fitness-Bereich.

Ein anderer Vorschlag sind 50 mosaikgepflasterte Liegen, aufgestellt im gesamten Ort, als „Wärmebänke“, auf denen Gäste auch in den kalten Monaten ausruhen können. „Ich kann mir auch eine Art Hängematten-Landschaft vorstellen“, so Nitz.

Im Fokus habe er dabei den Strandpark, wie der „neue“ Kurpark rund um die Trinkkurhalle seit einiger Zeit heißt, „dort muss auf jeden Fall etwas passieren“. Weitere Ideen sind eine Strandbar „für alle Sinne“ inklusive Pool und „Fühlpfad“ sowie Seepavillons — schmucke Holzhäuschen als Gästeunterkünfte am Wasser.

Vorgestellt worden sind die Konzepte bereits beim Timmendorfer Innovationsforum. Die politischen Gremien haben sie aber noch nicht passiert, und dort herrscht derzeit Sommerpause. „Wir werden jetzt verschiedene Ingenieurbüros auffordern, Vorschläge zur Umsetzung auszuarbeiten“, kündigt der Tourismuschef an. Ziel sei es, die Pläne im September in den Ausschüssen zu präsentieren. latz

„Wir müssen aufpassen, dass wir nicht überaltern.“
Tourismuschef J. Nitz

LN

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