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Ostholstein Mehrfamilienhaus stand in Flammen
Lokales Ostholstein Mehrfamilienhaus stand in Flammen
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08:59 13.05.2019
Die Feuerwehren löschen einen Dachstuhlbrand in Ahrensbök. Quelle: Arne Jappe
Barghorst

Im Raiffeisenweg in Ahrensbök hat am Sonnabendnachmittag ein Mehrfamilienhaus gebrannt. Nach unbestimmten Meldungen haben sich zwölf Menschen ins Freie retten können. Eine Mutter und ein vierjähriger Junge wurden nach Angaben der Feuerwehr mit Verdacht auf leichte Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Mehrere Alarmstufen

Gegen 17 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Nur wenig später erhöhte die Einsatzleitstelle die Meldung auf Großfeuer, forderte kurz darauf weitere Kräfte an. Die Feuerwehren der Gemeinde Ahrensbök haben, unterstützt von der Feuerwehr Scharbeutz mit ihrem Teleskopmast, die Löscharbeiten aufgenommen. Wenig später warnte die Einsatzleitstelle per Warnapp die Bewohner der Umgebung, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Klima- und Lüftungsanlagen sollten abgeschaltet werden.

Während der Löscharbeiten mussten der Raiffeisenweg, der Noerre-Alslev-Ring und die B 432 zwischen Ahrensbök und Pönitz voll geperrt werden. Das Haus liegt direkt zwischen Raiffeisenweg und B 432, von beiden Straßen aus löscht die Feuerwehr den Brand. Außerdem braucht sie die B 432 als Aufstellungsraum für ihre Fahrzeuge. Erst gegen 20.30 Uhr kann die Bundesstraße wieder freigegeben werden.

Zwei Wasserversorgungen aufgebaut

Vorsichtshalter lässt der Einsatzleiter, der Ahrensböker Gemeindewehrführer Jörg Stendorf, zwei Löschwasserleitungen aufbauen – eine direkt vom nahen Hydranten, eine weitere ins benachbarte Wohngebiet Heisterkamp, mit Anschluss an eine andere Wasserversorgungsschleife.

Klicken Sie hier, um weitere Bilder von dem Feuerwehreinsatz beim Großbrand in Ahrensbök zu sehen.

Während der Löscharbeiten schlagen Flammen aus dem Dachstuhl. Ein riesiger Rauchpilz quillt über Ahrensbök in den Himmel. Stendorf schickt zwei Trupps unter Atemschutz in das Innere des Gebäudes. Da haben die Flammen schon ein Loch ins Dach gebrannt. Die Feuerwehrleute decken Dachziegel ab, um an darunter liegende Glutnester zu kommen. Am Ende ist das Feuer aus und das Dach zu zwei Drittel abgedeckt. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.

85 Feuerwehrleute waren über Stunden im Einsatz, außerdem der Rettungsdienst, der zunächst Mutter und Sohn versorgte und für den Notfall für die Feuerwehrleute bereit steht. Von den Einsatzkräften kam niemand zu schaden. Vor Ort waren die Ahrensböker Ortswehren Ahrensbök, Gießelsrade und Gnissau, außerdem die Feuerwehr Scharbeutz mit dem Teleskopmast.

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