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Ostholstein Kreisel soll Unfallschwerpunkt entschärfen
Lokales Ostholstein Kreisel soll Unfallschwerpunkt entschärfen
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18:15 22.03.2019
Die Kreuzung Mösberg/Noerre-Alslev-Ring/Spechserholz in Ahrensbök ist ein Unfallschwerpunkt. Er soll durch einen Kreisel entschärft werden. Quelle: Susanne Peyronnet
Ahrensbök

Der Beschluss wurde einstimmig gefasst: Die Gemeindevertretung Ahrensbök hat am Donnerstag die Verwaltung aufgefordert, über den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) prüfen zu lassen, ob an der Kreuzung Mösberg/Noerre-Alslev-Ring/Spechserholz in Ahrensbök ein Kreisel gebaut werden kann. Damit soll ein Unfallschwerpunkt entschärft werden, an dem es in den vergangenen vier Jahren elf Mal gekracht hat. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt.

Nach dem Unfall im Oktober 2018 auf der Kreuzung Mösberg/ Noerre-Alslev-Ring in Ahrensbök ist ein Auto ein Fall für den Abschlepper. Quelle: Feuerwehr Ahrensbök

Die Kreuzung ist auch deshalb so gefährlich, weil zusätzlich zu dem Verkehr auf den Straßen noch der auf dem kombinierten Rad- und Gehweg am Noerre-Alslev-Ring zu beachten ist. Ein Weg, der von vielen Schülern genutzt wird. „Zuletzt hat sich dort ein Auto überschlagen, deshalb unsere Sorge“, sagte Bürgermeister Andreas Zimmermann (parteilos) in der Sitzung. Unfallursache sei in der Regel unachtsames Verhalten am Stoppschild, erläuterte er.

Uneinigkeit beim Kragarm

Drei Ortstermine hat es im Jahr 2017 an der Kreuzung gegeben, mit wechselnder Besetzung, unter anderem von Polizei, Kreisverkehrsbehörde und LBV. Die Verkehrsbehörde des Kreises hatte angeordnet, dass die Radwegfurt zu entfernen sei, am Radweg Vorfahrt-achten-Schilder aufzustellen und das Stoppschild zu versetzen und an einem Kragarm, also einem Peitschenmast, an dem beispielsweise auch Ampeln befestigt sind, aufzuhängen sei. Dem widersprach der LBV. Er hält den Kragarm nicht für notwendig.

Die beste Lösung ist nach Ansicht der Kommunalpolitik ein Kreisel. Da bis zu dessen Bau und Fertigstellung bis zu zehn Jahre vergehen können, soll laut Beschluss bis dahin bei der Verkehrsbehörde beantragt werden, Stoppschilder auf die Straßen Mösberg und Spechserholz aufzumalen und die normalen Stoppschilder an einem Peitschenmast zu befestigen.

Wehrführung bestätigt

Die Gemeindevertretung bestätigte in ihrer Sitzung außerdem den neuen Wehrvorstand der Ortswehr Böbs. Wehrführerin Sabine Bengtson und ihr neuer Stellvertreter Matthias-David Köster legten den Eid als Ehrenbeamte ab. Der bisherige stellvertretende Wehrführer Jörg Schütt wurde verabschiedet. Ebenfalls bestätigt wurde die Wiederwahl von Wolfgang Logemann als Wehrführer von Cashagen. Er war verhindert und wird später vereidigt.

In der Gemeindevertretersitzung verabschiedete Bürgermeister Andreas Zimmermann den bisherigen stellvertretenden Wehrführer von Böbs, Jörg Schütt, und vereidigte dessen Nachfolger Matthias-David Köster und die wiedergewählte Wehrführerin Sabine Bengtson (von links). Quelle: Susanne Peyronnet

sas

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