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Ostholstein Alle Polizeistationen in Ostholstein bleiben erhalten
Lokales Ostholstein Alle Polizeistationen in Ostholstein bleiben erhalten
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20:10 18.09.2017
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Ostholstein

Die ostholsteinischen Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn (SPD) und Ingo Gädechens (CDU) haben sich positiv zu diesem Schritt geäußert. Vor allem Gädechens hatte sich gemeinsam mit den CDU-Landtagsabgeordneten vehement gegen die Schließungen ausgesprochen. „Die Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit ist eine der zentralen Aufgaben des Staates“, sagt Gädechens. „Nachdem die abgewählte SPD-geführte Landesregierung auf die zunehmenden Kriminalitätsprobleme nicht adäquat reagiert hat, macht die CDU ernst: Die Schließung von Polizeidienststellen bei uns in Ostholstein ist vom Tisch.“ Gädechens sieht diese Entscheidung als wichtiges Signal an die Bevölkerung, dass die neue Landesregierung die berechtigen Sorgen vor steigender Kriminalität ernst nimmt und gegensteuert.

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Ingo Gädechens (CDU).

Für den CDU-Abgeordneten ist klar: „Die Union unterstreicht mit dieser Entscheidung, dass sie die Partei der inneren Sicherheit ist.“

Bettina Hagedorn begrüßt den aktuellen Schritt ebenfalls, sagt: „Das Sicherheitsgefühl der Menschen im ländlichen Raum ist sehr wichtig. Daher sehe ich diese Entscheidung als Stärkung der Region.“

Beispielsweise Großenbrode sei ihrer Meinung nach ein großer Ort mit touristischer Bedeutung, in dem Polizei-Präsenz unbedingt Sinn ergebe.

Hagedorn relativiert aber auch: „Ein-Mann-Reviere, wie wir sie Ende der 90er Jahre hatten, sind jedoch nicht die Lösung.“ Man müsse daher von Einzelfall zu Einzelfall bewerten und entscheiden.

pm