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Ostholstein Angst um Knochen: Hund beißt Besitzer ins Ohr
Lokales Ostholstein Angst um Knochen: Hund beißt Besitzer ins Ohr
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15:59 31.07.2019
Wegen eines Hundebisses wurden die Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers nach Pönitz gerufen (Symbolbild). Quelle: Carsten Rehder/dpa
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Pönitz

Seinen Knochen wollte sich der Hund offenbar nicht wegnehmen lassen – und biss zu. Ein Missverständnis mit seinem Vierbeiner endete für einen 53-jährigen Hundebesitzer schmerzhaft.

Opfer musste in die Klinik

Eine Streifenwagenbesatzung des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz ist am Dienstagabend nach Pönitz (Gemeinde Scharbeutz) gerufen worden, weil dort jemand von seinem Hund gebissen worden sein sollte. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, wurde das Opfer bereits im Rettungswagen versorgt. Anschließend kam er in eine Lübecker Klinik.

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Die Beamten befragten die Ehefrau zum Tathergang und erfuhren, dass der zweijährige Hund einen Knochen bekommen hatte. „Der Mann hatte ihn zuerst von dem Knochen weggerufen und sich danach selbst mit seinem Kopf weit zu dem Knochen hinuntergebeugt“, teilte Polizeisprecher Dierk Dürbrook mit. Der Vierbeiner habe vermutlich befürchtet, dass ihm sein Knochen streitig gemacht werden solle, und dem Mann in sein Ohr gebissen. Die Ehefrau berichtete, dass ein derartiges Verhalten von dem Hund bisher nicht vorgekommen sei.

Die Beamten beobachteten das Verhalten des Hundes

„Um eine mögliche Attacke auf die Frau weitestgehend auszuschließen, ließen sich die Beamten, durch eine Glastür getrennt, den Hund und sein Verhalten der Frau gegenüber vorführen“, sagte Dürbrook. Das Verhalten des Hundes wirkte auf die Beamten jedoch normal. Sie entschieden daher, den Hund bei der Frau zu lassen.

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juk