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Ostholstein Nach Zusammenprall: Auto landet in Ahrensbök in einem Teich
Lokales Ostholstein Nach Zusammenprall: Auto landet in Ahrensbök in einem Teich
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08:08 22.04.2019
Der Audi ist gegen 19 Uhr nach einem Zusammenprall mit einem anderen Auto auf dem Noerre-Alslev-Ring in ein Regenrückhaltebecken gefahren. Quelle: Holger Kröger
Ahrensbök

Am Ostersonntag gegen 19 Uhr hat sich in Ahrensbök ein spektakulärer Unfall ereignet. Der Fahrer einer Audi-Limousine aus dem Landkreis Stormarn wollte den Noerre-Alslev-Ring in Höhe der Straße Spechserholz überqueren. Dabei übersah er im Kreuzungsbereich offenbar den in Richtung B432 fahrenden Opel aus dem Kreis Ostholstein. Es kam zu einem Zusammenprall, der Audi landete daraufhin in einem Regenrückhaltebecken.

Die Insassen im Audi wurden verletzt, konnten sich aber eigenständig aus dem Auto retten – ein Mitfahrer musste von der Feuerwehr befreit werden. Das Fahrzeug aus dem Kreis Ostholstein wurde ebenfalls stark beschädigt und war nicht mehr fahrbereit.

Fünf Verletzte

Insgesamt gab es fünf Verletzte an der Einsatzstelle in Ahrensbök. Drei Insassen der Fahrzeuge wurden leicht verletzt, eine Person mittelschwer. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Eine weitere Person hatte die Aufnahme in ein Krankenhaus nach Informationen der Leitstelle verweigert.

Spektakulärer Unfall am Ostersonntag in Ahrensbök: Eine Audi ist gegen 19 Uhr nach einem Zusammenprall mit einem anderen Auto auf dem Noerre-Alslev-Ring in ein Regenrückhaltebecken gefahren.

Feuerwehr zieht Auto aus dem Teich

„Wir haben das Fahrzeug mit einer Seilwinde von unserem Rüstwagen geborgen, damit es keine Verunreinigungen im Regenrückhaltebecken gibt“, sagte Einsatzleiter Jörg Stendorf von der Feuerwehr. Die zusätzlich alarmierte Feuerwehr aus Pönitz mit ihrem Schlauchboot musste nicht mehr eingreifen, da die Personen sich selbst aus ihrer misslichen Lage befreien konnten.

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, da sie nicht mehr fahrtauglich waren. Der Noerre-Alslev-Ring war an der Unfallstelle für die Dauer der Rettungsmaßnahmen voll gesperrt.

Arne Jappe/RND