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Ostholstein St. Petri: Risse im Turm, Löcher im Dach
Lokales Ostholstein St. Petri: Risse im Turm, Löcher im Dach
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17:32 11.03.2019
Der Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens informiert sich bei Pastorin Heike Bitterwolf, Heinrich Bitterwolf sowie den Architekten des Kirchenkreises Ostholstein Kay Kappler und Matthias Höls (rechts) über den baulichen Zustand der Bosauer Petri-Kirche. Quelle: Dirk Schneider
Bosau

Risse im Mauerwerk des Turms und feuchte Wände in der Apsis (Rundbau am Gebäudeende) – die Bosauer St.-Petri-Kirche weist derzeit gleich zwei Baustellen auf. Für eine schnelle Sanierung der Schäden hoffen Pastorin Heike Bitterwolf und der Leiter des Kirchenkreisbauamts Matthias Höls auf finanzielle Unterstützung aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm. Der Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens (CDU) machte sich am Montag ein eigenes Bild von der Situation, um in Berlin für das Projekt werben zu können.

Allein aus dem Kreis Ostholstein stünden sechs Vorhaben mit einem Volumen von mehr als einer Million Euro auf seiner Wunschliste, sagte Gädechens. Landesweit seien es deutlich mehr Anfragen, sodass bei Weitem nicht jede Maßnahme gefördert werden könne. Eine wichtige Voraussetzung, um überhaupt in den Anspruchskreis der Berechtigten aufgenommen zu werden, sei eine gesicherte Finanzierung des Eigenanteils in Höhe von 50 Prozent der geschätzten Gesamtkosten.

In Bosau würden insgesamt rund 106 000 Euro veranschlagt, erläuterte Höls. Für das fachkundige Versiegeln der Risse im mächtigen Turm, deren Entstehen und Ausbreitung durch das Einpressen von flüssigem Beton in den 1960er Jahren eigentlich verhindert werden sollten, seien rund 80 000 Euro veranschlagt. Leider habe sich die Sanierungsmaßnahme vor 50 Jahren als kontraproduktiv erwiesen. Die eingesetzten Materialien vertrügen sich nicht, sodass nun nachgebessert werden müsse.

Bosauer Kirche hat hohe Symbolkraft

Im gegenüberliegenden Bereich müsse das Dach der Apsis für etwa 26 000 Euro erneuert werden, um ein weiteres Eindringen von Nässe in das dortige Mauerwerk zu verhindern und die Wände dann wieder zu trocken. Die erforderlichen Eigenmittel – also 53 000 Euro für die Hälfte der Gesamtkosten – könne die Bosauer Kirchengemeinde mit einer Förderung des Kirchenkreises über 37 000 Euro, Sonderzuweisungen und Spenden über 6000 Euro sowie 10 000 Euro aus dem Haushalt nachweisen, rechnete Bitterwolf vor.

Angesichts dieser dringlichen Situation, der guten fachlichen Vorarbeit und der Tatsache, dass die historische Bosauer Feldsteinkirche eine hohe Symbolkraft für und Ausstrahlung über die Region hinaus habe, blicke er sehr zuversichtlich auf die kommenden Beratungen in Berlin. „Ich kann nichts versprechen, aber ich habe große Hoffnung“, sagte Gädechens. Wenn alles gut gehe, werde der Zuwendungsbescheid im Mai beschlossen.

Dirk Schneider

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