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Ostholstein Feuer in Wohnhaus in Malente
Lokales Ostholstein Feuer in Wohnhaus in Malente
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15:48 13.10.2019
Polizei sucht Zeugen nach Brand in Malente. (Symbolbild) Quelle: Jens Wolf/dpa
Malente

Nach einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Malente (Kreis Ostholstein) gehen die Ermittler von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Die Untersuchungen des Brandorts im Keller des Hauses ließen diesen Schluss zu, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lübeck am Samstag. Der Keller stehe durchgängig offen und sei auch von Außen zugänglich. Bis zu Sonntag gab es nach Angaben der Sprecherin keine Erkenntnisse, wer den Brand gelegt haben könnte.

15 Menschen erlitten bei dem Feuer in der Nacht zum Samstag leichte Rauchvergiftungen, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen mitgeteilt hatte. In dem Haus leben nach Angaben der Polizei Menschen unterschiedlicher Nationalitäten. „Es wohnen dort Flüchtlinge und andere Migranten“, ergänzte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lübeck. Es gebe nach ersten Erkenntnissen keinen Hinweis auf ein rassistisches Motiv, ausgeschlossen werde dies jedoch derzeit nicht.

Das Feuer war im Keller des mehrgeschossigen Gebäudes im Ortsteil Gremsmühlen ausgebrochen. Das gesamte Wohnhaus wurde evakuiert. Die Rettungskräfte brachten den Angaben zufolge rund 30 Bewohner ins Freie, teilweise mit Drehleitern. Das Haus war zunächst nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner wurden in Räumlichkeiten der Feuerwehr untergebracht.

Die Polizei schließt eine Brandstiftung nicht aus und sucht nach Zeugen. Zeugenhinweise werden an den Kriminaldauerdienst der Polizei in Lübeck unter 0451 - 1310 erbeten.

Von RND/dpa

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