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Ostholstein „Eng verbunden mit Scharbeutz“: Andreas Zimmermann stellt sich vor
Lokales Ostholstein „Eng verbunden mit Scharbeutz“: Andreas Zimmermann stellt sich vor
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18:27 10.07.2019
Andreas Zimmermann (r.) weiß die Vertreter von vier Parteien hinter sich, darunter Uwe Weihe (FDP), Doris Günther (Grüne), Jens Teschke und Anja Bendfeldt (beide WUB), Gabriele Jungk (Grüne), Rainer Dohms und Thomas Witting (beide CDU) und Kai Frehse (FDP, v. l.). Quelle: Sabine Latzel
Scharbeutz

Erfahren, integer, unabhängig und generell „die erste Wahl“: Die Scharbeutzer Vertreter der Parteien CDU, WUB, Grüne und FDP gerieten bei der Vorstellung von Andreas Zimmermann regelrecht ins Schwärmen. Kein Wunder: Der 54-jährige, parteilose Bürgermeister von Ahrensbök ist schließlich ihr gemeinsamer Kandidat für die Wahl des neuen Scharbeutzer Verwaltungschefs im September dieses Jahres.

Vier der fünf Parteien im Gemeinderat unterstützen Zimmermann

Eine solche Einigkeit über die Parteigrenzen hinweg ist selten zu erleben, wurde aber bei der Präsentation von Zimmermann im Haffkruger „Haus am Meer“ Wirklichkeit. „Er hat Visionen für Scharbeutz und krempelt bereits jetzt die Ärmel hoch“, sagte der CDU-Gemeindevertreter Rainer Dohms über den Verwaltungsfachwirt. Thomas Witting, ebenfalls CDU-Gemeindevertreter, ergänzte: „Für mich persönlich ist er die erste Wahl.“ „Erster Gedanke, erste Wahl“, sagte auch Jens Teschke, für die WUB in der Gemeindevertretung.

Nach internen Beratungen haben sich vier der insgesamt fünf dort vertretenen Parteien hinter Zimmermann gestellt. Lediglich die SPD geht mit einem eigenen Kandidaten, dem 36-jährigen Steffen Davids, ins Rennen. „Für uns war schon lange klar, dass wir Andreas Zimmermann fragen“, erklärte die WUB-Fraktionsvorsitzende Anja Bendfeldt, „weil er unabhängig und frei entscheidet“.

Kandidat überzeugte auch durch Verbundenheit mit Scharbeutz

Den Grünen im Ort sei zwar klar, dass sie mit Zimmermann „keinen grünen Bürgermeister wählen“, sagte deren Sprecherin Doris Günther. Doch der Parteilose habe dennoch überzeugt, „wegen seiner Kompetenz und seiner Empathie für Scharbeutz“, erläuterte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Gabriele Jungk. Zimmermann sei integer und könne „sowohl mit der Politik die Geschicke des Ortes leiten als auch als kompetenter Verwaltungschef agieren“, schloss sich der FDP-Fraktionschef Kai Frehse dem allgemeinen Lob an. „Mit diesem starken Bürgermeister“ werde die Gemeinde wichtige Vorhaben umsetzen, zeigte sich FDP-Gemeindevertreter Uwe Weihe überzeugt.

„Ich freue mich auf die Begegnungen in Scharbeutz“, sagte Andreas Zimmermann, der mehrfach auf seine enge Verbundenheit mit der Gemeinde verwies. Nach seiner Ausbildung und Tätigkeit bei der Lübecker Stadtverwaltung arbeitete er von 1993 an insgesamt 19 Jahre lang in der Scharbeutzer Gemeindeverwaltung, wo er schließlich von 2000 bis 2012 das Ordnungsamt leitete. „Ich empfinde für Scharbeutz auch große Dankbarkeit“, berichtete Zimmermann: „Ich habe damals als kleiner Sachbearbeiter hier eine Chance bekommen.“ Ohne diese wäre er nicht Bürgermeister von Ahrensbök geworden.

Schwerpunkt soll auf Bürgergesprächen liegen

Dort sei seine Kandidatur zwar mit Bedauern, aber dennoch positiv und mit viel Verständnis aufgenommen worden, berichtete Zimmermann, der 2012 zum Bürgermeister der eher finanzschwachen Flächengemeinde gewählt wurde und 2017 bei seiner Wiederwahl – ohne Gegenkandidaten – 85 Prozent der Stimmen erhielt. „Es wäre ja schlimm, wenn jetzt in Ahrensbök alle jubeln würden“, sagte Zimmermann. Das wirtschaftlich deutlich stärkere Scharbeutz biete jedoch „mehr Potenzial zur Gestaltung“. Zimmermann stellte seine Agenda mit zahlreichen Themen vor, vom Klimaschutz über den Tourismus bis zu einem Masterplan für Scharbeutz. Er werde im Falle seiner Wahl auch nach Scharbeutz umziehen, betonte er. Für den „Kern-Wahlkampf“ werde er Urlaub nehmen und den Schwerpunkt auf Gespräche mit den Bürgern legen.

Der neue Bürgermeister oder die neue Bürgermeisterin von Scharbeutz wird am Sonntag, 22. September, gewählt. Amtsinhaber Volker Owerien tritt nicht mehr an. Da vermutlich vier bis fünf Kandidaten ihre Hüte in den Ring werfen, ist eine mögliche Stichwahl für Sonntag, 20. Oktober, terminiert (dazwischen liegen die Herbstferien).

Sabine Latzel

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