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Ostholstein DGzRS baut neuen Seenotkreuzer für Grömitz
Lokales Ostholstein DGzRS baut neuen Seenotkreuzer für Grömitz
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19:54 21.10.2019
Baufortschritt beim Seenotrettungskreuzer „SK 41“. Der über Kopf liegende Neubau der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist für die Station Grömitz vorgesehen. Das Spezialschiff gehört zur 28-Meter-Klasse. Quelle: Die Seenotretter – DGzRS
Grömitz

Der neue Seenotrettungskreuzer für die Station Grömitz nimmt langsam aber sicher Gestalt an. Bisher läuft der 28 Meter lange Neubau und Nachfolger der „Hans Hackmack“ auf der Fassmer-Werft noch unter der Arbeitsbezeichnung „SK 41“. Bis zur Fertigstellung dauert es noch gut zwölf Monate. Die Taufe ist für den Jahreswechsel 2020/2021 geplant.

Tragendes Element: das Netzspantengerüst

Genauso wie alle anderen Einheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) – bis auf die der 8,9-Meter-Klasse – ist „SK 41“ ebenfalls eine Schweißkonstruktion ganz aus seewasserbeständigem Leichtmetall. Tragendes Element ist dabei ein bewährtes Netzspantengerüst, bei dem die Längs- und Querspanten – abhängig von der Schiffsgröße – nicht weiter als maximal 50 Zentimeter voneinander entfernt sind. Sie bilden ein enges, festes Netz, auf das die Schiffbauer im nächsten Arbeitsschritt die Beplattung aufbringen.

Völlig neu konstruierte 28-Meter-Klasse

„SK 41“ ist das fünfte Schiff der völlig neu konstruierten 28-Meter-Klasse, die nach und nach die bewährte 27,5-Meter-Klasse ersetzt. Das erste Typschiff hatten die Seenotretter zu ihrem 150-jährigen Bestehen Ende Mai 2015 auf den Namen „Ernst Meier-Hedde“ getauft und auf Amrum stationiert.

Der zweite Seenotrettungskreuzer dieser Klasse ist die neue „Berlin“, die seit Anfang 2017 von Laboe aus die Kieler Förde sichert. Seit Sommer 2017 ist die „Anneliese Kramer“ als dritte Einheit dieser Klasse auf der Station Cuxhaven im Einsatz. Die neue „Hamburg“ wird voraussichtlich nach ihrer Ablieferung im Frühjahr 2020 auf der Station Borkum die „Alfried Krupp“ nach 32 Einsatzjahren ablösen.

Ablösung für „Hans Hackmack“ in Grömitz

Die inzwischen fünfte Rettungseinheit der 28-Meter-Klasse soll im Rahmen der notwendigen ständigen Modernisierung der Rettungsflotte auf der Station Grömitz die „Hans Hackmack“ ablösen. Diese wiederum soll künftig ohne feste Station immer dort zum Einsatz kommen, wo andere Seenotrettungskreuzer vertreten werden müssen – zum Beispiel während turnusgemäßer Generalüberholungen.

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Von Louis Gäbler

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