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Ostholstein Dance Academy Grömitz: Junge Tänzer brauchen Unterstützung
Lokales Ostholstein Dance Academy Grömitz: Junge Tänzer brauchen Unterstützung
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17:45 22.11.2019
Natasa Simeunovic (r.) trainiert die Kinder von der Dance Academy Grömitz, die hier stolz mit ihren Urkunden von einem Wettbewerb posieren. Quelle: Sebastian Rosenkötter
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Grömitz

Knapp 15 Monate ist es her, dass Natasa Simeunovic im Grömitzer Jugendzentrum Red Corner einen Probekursus im Bereich Hip-Hop gab. Seitdem ist viel passiert: 35 Mädchen aus Grömitz und Umgebung tanzen – verteilt auf drei Gruppen – und treten sogar bei großen internationalen Wettbewerben an. Anfang März ging es mit zwölf Kindern nach Amsterdam und vor wenigen Wochen nach Prag. In beiden Ländern belegten die jungen Tänzer gute Plätze. Zudem soll es 2020 Anfang Februar nach Wien gehen.

Kinder- und Jugendberater Udo Braeger bezeichnet Natasa als Glücksgriff. „Sie ist erst 2017 von Serbien nach Deutschland gekommen und verfügt über eine hohe Fachlichkeit.“ Die junge Frau erzählt, dass sie bereits seit ihrem sechsten Lebensjahr tanze und eine Ausbildung als lizenzierte Trainerin und internationale Richterin habe.

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Spenden dringend benötigt

Jedoch gibt es eine Schwierigkeit: Die Fahrten zu Wettbewerben kosten viel Geld und die Mittel der kommunalen Jugendarbeit reichen nicht aus. Deshalb bitten Udo Braeger und Natasa Simeunovic um Spenden und bieten im Gegenzug Auftritte in Betrieben oder bei privaten Veranstaltungen an. Auch sei es möglich, Werbeflächen auf die Wettkampfbekleidung mit Firmenlogos drucken zu lassen.

So kann man spenden

Das Spendenkonto für den Organisationsfond der Dance Academy Grömitz gehört der Gemeinde Grömitz:

IBAN: DE 0221 3522 4000 5606 0007

BIC: NOLADE21HOL

Zurück zum sportlichen Teil: In Wien werden die Grömitzer gegen mehr als 2500 Tänzer aus anderen Ländern antreten. Es geht um ein Preisgeld im vierstelligen Bereich. „Ich will das Projekt am Leben erhalten. Aktuell entwickelt es sich in eine professionelle Richtung. Alle brennen dafür“, sagt Braeger.

Von Sebastian Rosenkötter

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