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Ostholstein Das sagen die Verlierer
Lokales Ostholstein Das sagen die Verlierer
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23:56 07.05.2017
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Ostholstein-Nord

Die Grünen-Politikerin Christiana Stodt-Kirchholtes von Fehmarn kam ebenso wie ihre Partei im Land auf Platz drei im Norden Ostholsteins. „Ich danke meinen Unterstützerinnen und Unterstützern, den Menschen, die mich gewählt haben. Ich freue mich, dass auf Landesebene das Ergebnis der Grünen stabil geblieben ist“, betonte sie. Dies sei eine Bestätigung der bisherigen Grünen-Landespolitik und mit dem Auftrag verbunden, auch in Zukunft mitzuregieren.

Hocherfreut äußerte sich auch Sebastian Kraatz (FDP) aus Neustadt. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freue mich, dass unser aller Einsatz im Wahlkampf sich ausgezahlt hat.“ In den kommenden Tagen werde sich zeigen, ob die Liberalen in Zukunft Teil einer Regierung, oder aber als „starke Opposition“ aktiv sein werden.

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Deutlich negativer bewertete Lorenz Gösta Beutin aus Kiel das Abschneiden seiner Partei – die Linken – im Kreis Ostholstein sowie im Land. „Wir haben einen engagierten Wahlkampf geführt, der sich in den letzten Wochen in steigenden Umfragewerten bemerkbar gemacht hat. Wir hatten Aufwind.“ Dennoch habe es am Ende nicht gereicht.

Nicht gereicht hat es auch für Sven Jörns von den Piraten (Grömitz). „Die Enttäuschung sitzt tief. Die Demokratie hat wieder ein Stück mehr verloren. Die Piraten werden Kraft sammeln, um auch weiterhin die Stimme des digitalen Wandels zu sein.“

Stephan Hedicke aus Grube, der für die Freien Wähler angetreten war, sprach von einem unschönen Ergebnis. „Ich habe nicht den Gewinn des Wahlbezirks erwartet, aber mir schon etwas mehr erhofft.“ Problematisch könne seine zustimmende Haltung zum Bau der festen Beltquerung gewesen sei. „Fehmarn war für mich ein schweres Gebiet. Aber ich habe auch Themen besetzt, mit denen ich offene Türen eingerannt bin“, sagte Hedicke.

AfD-Mann Dr. Frank Brodehl gab am Abend kein Statement ab.

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