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Ostholstein Die Oldenburger Gilde hat einen neuen Ersten Ältermann
Lokales Ostholstein Die Oldenburger Gilde hat einen neuen Ersten Ältermann
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08:59 26.01.2020
Sie führen in diesem Jahr die St. Johannisgilde: Erster Ältermann Hans-Peter Flindt (Mitte), Zweiter Ältermann Uwe Wolters (r.) und Dritter Ältermann Karsten Prokoph. Quelle: Bernd Gerwanski (HFR)
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Oldenburg

Die Weichen für das neue Gildejahr in Oldenburg sind gestellt. Die St. Johannis Toten- und Schützengilde von 1192 hat ihre traditionelle Ältermannübergabe vollzogen. Damit verbunden sind auch einige weitere Ämterwechsel.

Die Gilde hat einen neuen Ersten Ältermann

Neuer Erster Ältermann bei der Gilde ist nun Hans-Peter Flindt. In seiner Rede dankte er seinem Vorgänger Ottmar Smets, der ihm die Gilde „in tadellosem Zustand“ übergebe. Wie es in der Gilde üblich ist, rückte auch der bisherige Dritte Ältermann auf. Uwe Wolters wurde damit zum Zweiten Ältermann, neuer Dritter Ältermann ist Karsten Prokoph. Bei den Kapitänen ist Reimer Rohde ausgeschieden. Erster Kapitän ist jetzt Hans-Adolf Jensen, Zweiter Kapitän Helmut Schwarze, als Dritter Kapitän ist Hans-Jürgen Löschky hinzu gekommen.

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Auch für Major Fred Asmußen endet die Amtszeit. Als neuer Major ist Bernd Schultz nun in Amt und Würden. Die Gilde setzt zwar recht streng auf ihre Regularien, doch dieses Mal gab es eine Überraschung während der Amtshandlungen. So erschien das Leutnantskorps zu später Stunde, um sich von Fred Asmußen zu verabschieden.

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Flindt: Anpassung und Modernisierung sind notwendig

Etwa 1000 Mitglieder zählt die Oldenburger Johannisgilde. Hans-Peter Flindt wies in seiner Antrittsrede daraufhin, dass „Satzung und Beliebung“ zwar die Grundlage der Gilde bildeten, dennoch gebe es keinen Stillstand. „Anpassung und Modernisierung sind notwendig“, erklärte er. Der Ältermann betonte auch die enge Verbindung von Gilde, Stadt und Kirche.

Für Ottmar Smets ist die dreijährige Ältermannzeit nun beendet. Im Namen der Stadt überreichten ihm Bürgervorsteherin Susanne Knees und Bürgermeister Jörg Saba den Silbernen Löffel als Dank.

Von Bernd Gerwanski