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Ostholstein Stadt würdigt Neustadts Super-Ehrenamtler
Lokales Ostholstein Stadt würdigt Neustadts Super-Ehrenamtler
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08:00 10.12.2019
Die Geehrten posieren zusammen mit Bürgermeister Mirko Spieckermann (l.), Bürgervorsteher Sönke Sela (r.) sowie Beatrix Spiegel, Vorsitzende des Ausschusses für gesellschaftliche Angelegenheiten (12. v. r.). Quelle: HFR
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Neustadt

Die Stadt Neustadt weiß um die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit. Ohne die vielen freiwilligen Helfer würde es so manchen Verein und so manche Großveranstaltung nicht geben. Deshalb werden jährlich Menschen ausgezeichnet, die sich besonders verdient gemacht haben. In diesem Jahr wurden folgende Ehrenamtler geehrt:

Ingrid Albrecht engagiert sich seit mehr als 20 Jahren im Landfrauen-Verein und ist als Kassenwartin aktiv. Zudem hat sie unzählige Veranstaltungen wie Fahrradtouren organisiert. „Frau Albrecht ist immer zur Stelle, wenn Sie gebraucht wird“, betonte Bürgermeister Mirko Spieckermann (parteilos).

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Gabriele Bruhse ist seit Jahrzehnten im Neustädter Volkstanzkreis ehrenamtlich aktiv. Dort begleitet sie die Tanzkreise auf fast jeder Veranstaltung mit dem Akkordeon. „Ebenso schreibt sie die Noten für die Volkstänze auf die Instrumente um. Somit leistet sie einen erheblichen Beitrag zum Erhalt des heimatlichen Brauchtums“, erläuterte Beatrix Spiegel (SPD), Vorsitzende des Ausschusses für gesellschaftliche Angelegenheiten. Zudem leitet Gabriele Bruhse seit 2012 mit Ralf Stelley die „Tontänzer“, die Musikgruppe des Neustädter Volkstanzkreises.

Natürlich waren die Tänzer und Musiker vom Neustädter Volkstanzkreis auch bei der Abschlussveranstaltung des Neustädter Folklore-Festivals im Sommer 2019 dabei. Quelle: Sebastian Rosenkötter

Margarita Hüpping ist Teil des Hospizvereins Beistand am Lebensende und das seit 2007. Damals ließ sie sich als Sterbebegleiterin ausbilden, wurde 2010 Kassenwartin und begann im selben Jahr die Ausbildung zur Trauerbegleiterin. „Damit verbunden war der Beginn des Trauercafés, wo sie mit den Trauernden Angehörigen Einzelgespräche geführt hatte“, schildert Bürgervorsteher Sönke Sela (CDU).

Volker Krompholz arbeitet seit 1997 im Kuratorium des Folklore-Festivals mit. Laut Spieckermann hat Krompholz stets für einen reibungslosen Programmablauf gesorgt und für die Veranstaltung geworben. „Besonders hervorzuheben sind hier der Vorverkauf von Karten, das Aufstellen von Werbeschildern, die Verteilung von Plakaten, sowie das Auf- und Abbauen der Kartenvorverkaufshütten“, sagte Spieckermann.

Ute-Schielmann-Ziehm gehört seit mehr als 20 Jahren zum Vorstand des Kinderschutzbundes in Ostholstein. Auch organisiert sie den Weltkindertag mit und sorgt so dafür, dass die Belange von Mädchen und Jungen Aufmerksamkeit erhalten.

Ilse und Uwe Tychsen sind seit 1978 die treibende Kraft in der Europa-Union Neustadt. „Seit mehr als 50 Jahren wirken sie für die Einigung Europas. Sie halten enge Verbindungen zu unseren Nachbarn, insbesondere den nordischen Europabewegungen“, sagte Bürgervorsteher Sela. Darüber hinaus war Ilse Tychsen ein Gründungsmitglied vom Kinderschutzbund Ostholstein, engagiert sich für junge Menschen und half laut Sela, unter anderem einer syrischen Flüchtlingsfamilie Deutsch zu lernen.

Das Neustädter Folklore-Festival sowie das Stadtjubiläum wurden im Sommer 2019 groß gefeiert. Kurz vor dem Start trafen die LN Organisatorin Barbara Helbach auf dem Marktplatz. Quelle: Sebastian Rosenkötter

Barbara Helbach trat bereits als Zehnjährige in den Volkstanzkreis ein, war von 1994 bis 2010 Gruppenbetreuerin für Festivalgäste und ist seit 2014 Vorsitzende des Kuratoriums.

Jochen Stacks (war nicht anwesend) ist seit rund 27 Jahren ehrenamtlich für die DRK-Rettungswache im Einsatz. „Bei Großschadensereignissen oder Großveranstaltungen ist Herr Stacks mit seiner Hilfsbereitschaft stets zur Stelle. Er sorgt somit für die Sicherheit in der Gesellschaft“, führte Beatrix Spiegel aus.

Jörg Piegsa (war nicht anwesend) gehört ebenfalls zum DRK – hauptberuflich und in seiner Freizeit. „Sich ganze Tage für Großveranstaltungen zur Verfügung zu stellen und diese zu unterstützen und so für das Wohl der Bürger zu sorgen ist nicht selbstverständlich“, sagte Sönke Sela lobend.

Die Helferinnen des Seniorenclubs sind Gisela Schneider, Karin Niemann, Lilli Piechotta, Elsbeth Oesler, Elfriede Urbat-Kujath und Gabriele Will. Die sechs Frauen laden Senioren jeden Freitag in den Gemeindesaal. Mit ihrem Einsatz engagieren sie sich gegen Einsamkeit sowie Langeweile und planen unter anderem Spielnachmittage und Ausflüge.

Das Elterntelefon befindet sich in den Räumen des Kinderschutzbundes. Die meisten Berater sind selbst Mütter oder Väter. Anrufer können sich anonym und vertraulich aussprechen und erhalten – wenn gewünscht – weitere Hilfsangebote.

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Von Sebastian Rosenkötter