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Ostholstein Wohnen mit Blick auf die Sundbrücke
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20:00 27.06.2019
Die Erschließung des Baugebiets am Antennenturm in Heiligenhafen ist abgeschlossen. Die Beteiligten präsentieren das Ergebnis. Quelle: M. Billhardt
Heiligenhafen

Seit Ende 2013 wurden auf dem rund zwölf Hektar großen Baugebiet am Antennenturm in Heiligenhafen rund 10 000 Kubikmeter an Boden bewegt. Das Gebiet mit Hanglage und Weitblick auf die Ostsee ist jetzt komplett erschlossen. Rund anderthalb Kilometer lange Niederschlags- und Schmutzwasserkanäle und ein Kilometer an Hausanschlüssen wurden gelegt sowie 10 000 Quadratmeter an Betonsteinpflaster in den Straßen verbaut.

Baukosten von vier Millionen Euro

„Die Bauleitung der Firma Gollan war gut im Terminplan. Es ist alles vier Wochen vorher fertig, als zunächst geplant“, sagt Björn Eggert, Geschäftsführer der Bauland Schleswig-Holstein Beteiligungs-GmbH. Der Investor, der den Kauf der Fläche, die Erschließung und den Vertrieb der Grundstücke alles in einer Hand umgesetzt hat, beziffert die Baukosten für das Gebiet auf rund vier Millionen Euro.

Auf 80 Prozent der Grundstücke stehen bereits Einfamilien- und Doppelhaushäuser. Quelle: Markus Billhardt

Die Ingenieure waren vor allem aufgrund des extremen Höhengefälles von 7,5 Prozent, das entspricht einer Höhendifferenz von 19,50 Metern gefragt. Von der Hauptstraße (Klintmoor) gehen fünf Stichstraßen ab, die serpentinenartig erschlossen wurden. „Das Straßenpflaster finde ich besonders schick, schöner als normaler Asphaltbelag“, betont Bürgermeister Heiko Müller (parteilos). Er freue sich auf die vielen neuen Mitbürger. Heiligenhafen wachse relativ schnell und es gebe immer noch zu wenig Baugebiete.

Sorge hatte Müller zunächst aufgrund der Nähe zur Autobahn. Durch einen vier Meter hohen Lärmschutzwall sei aber kaum etwas zu hören. So stehen innerhalb von fünf Jahren bereits auf 80 Prozent der Grundstücke, die zwischen 500 und 850 Quadratmeter groß sind, Einfamilien- und Doppelhaushäuser. „Alle Flächen, zuletzt auch die für bis zu neun Mehrfamilienhäuser sind verkauft“, betont Bauland-Projektleiter Andree Sell-Begemann.

Nachfrage nach Wohnungen steigt

Anfangs sei es schwierig gewesen, gerade die Mehrfamilienhäuser auf den Markt zu bringen, ergänzt Heiligenhafens Bauamtsleiter Roland Pfündl. Da Wohnraum knapp sei, sei hier die Nachfrage im vergangenen Jahr aber deutlich angestiegen, ergänzt Björn Eggert. Mehr als 100 Wohneinheiten, überwiegend zur Vermietung, entstehen dadurch insgesamt. Für jeden Geldbeutel sei bei 35 bis 90 Quadratmeter großen Wohnungen was dabei, macht Pfündl deutlich. Der erste Rohbau ist fast fertiggestellt.

Das Baugebiet am Antennenturm

Der B-Plan für das Baugebiet am Antennenturm wurde 2006 beschlossen. Ende 2013 begann die Erschließung, eingeteilt in drei Bauabschnitte.

Insgesamt sind 108 Grundstücke erschlossen worden. Die Grundstücke für Einfamilienhäuser und Doppelhausbebauung sind 500 bis 850 Quadratmeter groß, für Mehrfamilienhäuser von 1100 bis 1800 Quadratmeter.

Es wurde 1,6 Kilometer an Straße neu gebaut, hierzu mussten 10 000 Kubikmeter Boden bewegt und 10 000 Quadratmeter Betonsteinpflaster verlegt werden. Das Entwässerungssystem für Schmutz- und Regenwasser hat je eine Länge von rund 1,5 Kilometern.

Ein neues Regenrückhaltebecken besitzt eine Größe von 1500 Kubikmetern, ein Lärmschutzwall entlang der Autobahn hatte eine Höhe von vier Metern.

Die Baukosten liegen bei rund vier Millionen Euro, das Gesamtprojekt hat ein Volumen von neun Millionen Euro.

Markus Billhardt

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