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Ostholstein Eberhard Rauch will Bürgermeister werden
Lokales Ostholstein Eberhard Rauch will Bürgermeister werden
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17:37 24.11.2018
Eberhard Rauch (vorn) kandidiert als Bürgermeister von Bosau. Thomas Ehlers (l.) und Jochen Veen unterstützen ihn. Quelle: Ulrike Benthien
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Bosau

Zum 1. April 2019 steht Bosau eine Zäsur bevor: Dann ist die Dienstzeit des letzten hauptamtlichen Verwaltungschefs der Gemeinde, Mario Schmidt (parteilos), beendet. Bosau wird von da an einen ehrenamtlichen Bürgermeister haben. Dazu möchte sich am 10. Dezember Eberhard Rauch (CDU) von der Gemeindevertretung wählen lassen. „Wir haben Gespräche geführt und gehen von einer Unterstützung unseres Kandidaten aus“, sagen der CDU-Fraktionschef, Jochen Veen, und der stellvertretende CDU-Vorsitzende, Thomas Ehlers.

Die Christdemokraten verfügen in der Gemeindevertretung über acht Sitze (gesamt: 19) und müssen zwei Stimmen aus den anderen Lagern (SPD: 3, BfB: 3, Grüne:3, FDP: 2) organisieren, um Eberhard Rauch durchzusetzen. Der ehemalige Berufssoldat (75), langjähriger Geschäftsführer des Unternehmensverbandes Ostholstein-Plön, ist geschieden, hat vier Kinder, fünf Enkel und zwei Urenkel und lebt seit dem Jahr 2000 in Bosau. Er ist seit 2002 Mitglied der CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung, leitete zehn Jahre den Bauausschuss und ist seit 2003 durchgehend Bürgermeister-Stellvertreter gewesen.

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Rauchs vorrangiges Ziel ist der „reibungslose Übergang von der hauptamtlichen Verwaltung der Gemeinde zur Leitung durch einen ehrenamtlichen Bürgermeister“. Er würde dann die Sitzung der Gemeindevertretung leiten und Repräsentant Bosaus sein. Voranbringen möchte Rauch vor allem Infrastruktur, den Öffentlichen Personennahverkehr und Gewerbeansiedlung.

Weitere Kandidaten stellen wir in den kommenden Tagen vor.

Ulrike Benthien

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