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Ostholstein Ede Mantik macht weiter als TSV-Vorsitzender
Lokales Ostholstein Ede Mantik macht weiter als TSV-Vorsitzender
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22:10 23.03.2018
Vorsitzender Ede Mantik (r.) mit Kassenwartin Heike Kamkalow und dem neuen Schriftführer Uwe Krage.
Vorsitzender Ede Mantik (r.) mit Kassenwartin Heike Kamkalow und dem neuen Schriftführer Uwe Krage. Quelle: Foto: Tgr
Benz

Nach sechs Jahren als Vorsitzender hatte Mantik nicht wieder kandidieren wollen. Die Suche nach einem möglichst jüngeren Nachfolger war jedoch erfolglos verlaufen. So erlag der Versicherungskaufmann während der Versammlung dem Werben der anwesenden Mitglieder und stellte sich weiter in den Dienst des TSV. „In zwei Jahren muss aber definitiv Schluss sein“, sagte Mantik nach seiner Wiederwahl.

Bis dahin kann der TSV-Vorsitzende weiter auf Kassenwartin Heike Kamkalow setzen, die ebenfalls einstimmig in ihrem Amt bestätigt wurde. Als neuer Schriftführer gehört Uwe Krage dem TSV-Vorstand an.

In seinem Jahresbericht verwies Mantik auf vielfältige Instandhaltungs- und Renovierungsmaßnahmen sowie Malerarbeiten im Dörfergemeinschaftshaus.

Angetan war der TSV-Vorsitzende von der Entwicklung beim vereinseigenen Kindergarten in der Alten Schule Benz. „Die Belegung ist gut, die Nachfrage rege“, sagte Ede Mantik. Ab 1. August würden deshalb die Öffnungszeiten verlängert, und zwar von halb acht bis 15 Uhr. „Damit kommen wir dem Wunsch einiger Eltern nach“, so der TSV-Chef. Eine zusätzliche Erziehungskraft werde deshalb für den Kindergarten benötigt. Vorgespräche mit Bewerbern seien bereits geführt worden.

Enttäuscht berichtete der TSV-Chef, dass bei den Fußballern die Spielgemeinschaft mit dem TSV Fissau abgemeldet werden musste, weil nicht mehr genügend Spieler zur Verfügung standen. Dafür habe jedoch mit „Tai Chi“ beim TSV Benz-Nüchel eine siebte Sparte eingerichtet werden können.

Anerkennende Worte zollte Birgit Kamrath-Beyer vom Kreissportverband (KSV) Ostholstein und der Benzer Dorfvorsteher Fritz Kamkalow dem TSV-Vorstand um Ede Mantik. Sie hoben die Bedeutung des TSV für das dörfliche Gemeinschaftsleben in der Region hervor. „Die kleinen Dorfvereine machen uns aber Sorgen, denn die Anforderungen an die Ehrenamtlichen werden immer schwieriger“, so Kamrath-Beyer.

tgr