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Ostholstein Endstation Fährhafen: Iraker in Puttgarden verhaftet
Lokales Ostholstein Endstation Fährhafen: Iraker in Puttgarden verhaftet
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15:09 09.12.2019
Im Fährhafen von Puttgarden war die Reise für einen 23-jährigen Iraker zu Ende. Quelle: Louis Gäbler
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Puttgarden

Die Bundespolizei hat einen 23-jährigen Iraker im Fährbahnhof Puttgarden verhaftet. Der Mann war zur Festnahme wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ausgeschrieben.

Ohne Ausweis im Reisezug aus Dänemark

Die Beamten hatten den 23-Jährigen in einem Reisezug aus Dänemark kontrolliert. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er keinen Ausweis mit sich führte. „Der Mann musste mit den Beamten aussteigen und durfte sie zur Dienststelle begleiten, um seine Identität zu klären“, berichtete Sven Klöckner, Sprecher der Bundespolizei. „Nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung wurde dann schnell klar, warum der Iraker bisher geschwiegen hatte.“

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Klicken Sie sich durch die Bildergalerie, um einen Blick in die JVA in Lübeck werfen zu können.

1250 Euro zahlen oder in die Justizvollzugsanstalt Lübeck

Der Iraker hatte die Möglichkeit, die Ersatzfreiheitsstrafe von 125 Tagen mit der Zahlung von 1250 Euro abzuwenden. Das Geld wollte oder konnte er laut Bundespolizei nicht bezahlen und kam deshalb in die Justizvollzugsanstalt Lübeck.

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Von LN