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Ostholstein Ermittlungen gegen Spedition: Zu großer Lastwagen unterwegs
Lokales Ostholstein Ermittlungen gegen Spedition: Zu großer Lastwagen unterwegs
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17:54 25.07.2019
Die Polizei hat auf der A 1 einen Sattelzug angehalten, weil er die zulässige Größe überschritten hatte. Jetzt wird gegen die Spedition ermittelt. Quelle: Gentsch/dpa
Neustadt

Ein Sattelzug mit zwei Zugmaschinen ist auf der A 1 in Höhe Neustadt am Montagvormittag von der Polizei angehalten worden. Der Grund: Das Gespann war länger und höher als zulässig. Der Fahrer setzte die Fahrt verbotenerweise später fort.

„Eine Ausnahmegenehmigung für die Strecke auf der A 1 nach Puttgarden lag nicht vor“, sagt Polizeisprecher Stefan Muhtz. Messungen hätten eine Höhe von 431,2 Zentimetern (zulässig 400) und eine Länge von 17,38 Metern (zulässig 16,50) ergeben. Zunächst sei eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige angefertigt worden. Zudem musste der Fahrer eine Sicherheitsleistung zahlen. Die Weiterfahrt vor einer Umladung der Fracht wurde untersagt.

Verdacht: Spedition spart durch Transport Kosten

„Eine Nachkontrolle ergab, dass der 25-jährige Fahrer offensichtlich seine Fahrt fortgesetzt hatte, ohne umzuladen oder eine gültige Ausnahmegenehmigung“, sagt Muhtz. Eine Überprüfung der Transportlisten der Fähren in Puttgarden hätte ergeben, dass der Sattelzug am Nachmittag befördert wurde.

Hierzu werden die Beamten das Ermittlungsverfahren erweitern. Sie streben gegen die Firma ein Gewinnabschöpfungsverfahren an, da der Verdacht besteht, dass die niederländische Spedition erhebliche Kosten durch die Transportweise einspart.

LN

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