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Ostholstein Experte gibt Tipps: So geht es fit durch den Hansa-Park
Lokales Ostholstein Experte gibt Tipps: So geht es fit durch den Hansa-Park
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07:00 30.05.2019
Peter Duschek genießt die Fahrt im „Hanse-Flieger“. Der Fitnessökonom zeigt im Hansa-Park, wie man ohne Verspannungen durch den Freizeitpark kommt. Quelle: Lutz Roeßler
Neustadt

Dutzende Fahrgeschäfte, eine Frage: Wie kommt man fit und entspannt durch den Hansa-Park? Der Lübecker Fitnessökonom Peter Duschek (38) kennt sich aus mit schmerzenden Muskeln, verhärteten Schulterpartien und Rückenleiden. Bei einer Tour durch den Sierksdorfer Freizeitpark zeigt er Lockerungsübungen und erklärt, warum Achterbahn- und Freifallturmfans im Hansa-Park sogar abnehmen können. Details gibt es auch in den kleinen Videos.

Spaß im „Hanse-Flieger“

Kreischende Jugendliche sausen in einem Wagen der Achterbahn „Nessie“ vorbei. Kinder essen Eis, Eltern ziehen Bollerwagen hinter sich her. Mitten drin steht Peter Duschek und blickt auf das Kettenkarussell „Hanse-Flieger“. Es ist die erste von vier Attraktionen, die er in den kommenden 90 Minuten testen wird. Der Auftakt verläuft gut. „Ich würde empfehlen, die Halsnackenmuskulatur vor der Fahrt zu lockern, den Kopf kreisen zu lassen“, sagt er. Menschen, denen schnell schwindelig wird, rät er ihren Körper während der Fahrt nicht zu sehr zu drehen und einen Punkt anzuvisieren. „Außerdem sollte man vorher etwas gegessen haben“, empfiehlt der Personal-Trainer.

Wilde Fahrt im Autoscooter

Weiter geht es zum „Space Race“. Hinter dem Namen verbirgt sich ein klassischer Autoscooter, wie er auf vielen Jahrmärkten vorkommt. Musik dröhnt, grelles Licht soll für Atmosphäre sorgen. Peter Duschek gibt Vollgas und rammt seine Kontrahenten. „Hierbei wird die Beckenmuskulatur gefordert.

Durch die Stöße wird das Becken immer wieder zur Seite geschoben. Durch das Halten des Lenkrads hat man aber eine stabile Grundhaltung“, erläutert er. Seine Empfehlung nach einer Runde lautet: „Stabilisiert das Becken und schiebt es wie beim Tanz ein wenig zur Seite. Das bringt viel für die Durchblutung und die Versorgung der Muskulatur“, sagt der Fitnessökonom.

Mehr zum Thema – lesen Sie hier

Der freie Fall:
So berichteten die LN über die Eröffnungsfeier.

Baufortschritte im Hansa-Park:
„Highlander“ und eine Burg entstehen.

In eigener Sache:
Der Hansa-Park selbst hat ein Baublog zum Freifallturm veröffentlicht.

Auf ins neue Jahr:
Hansa-Park startet in die neue Saison 2019 – das ist geplant.

Bildergalerie:
Historische Fotos vom Hansa-Park aus dem LN-Archiv.

Mehr zum Thema:
Alle Nachrichten rund um den Hansapark.

Alle Informationen zur Saison, zu den Ticketpreisen, Öffnungszeiten und zur Anreise finden Sie hier.

Dass Besucher schmerzfrei Spaß haben, ist auch für die Betreiber des Hansa-Parks von enormer Bedeutung. Parkchefin Claudia Leicht betont, dass jede Attraktion individuell beurteilt, gehandhabt und vom Tüv Süd überprüft und abgenommen werde. „Ergänzend zu den Bügelsystemen – oder auch Gurtsystemen – weisen wir sowohl auf der Homepage, in unserer App und auch vor Ort auf die Nutzungsregeln hin“, sagt sie.

Komfort im „Kärnan“

Darüber hinaus geben die Mitarbeiter Anweisungen, wie sich Nutzer in einem Fahrgeschäft verhalten sollen, so auch in der Achterbahn „Kärnan“, die unter anderem mit einem rückwärtigen Freifall und einer Geschwindigkeit bis zu 127 km/h für reichlich Adrenalin sorgt. Und genau dieses hat laut Peter Duschek einen äußerst positiven Effekt – Fettzellen werden verbrannt. „Das Nutzen von Fahrgeschäften ist wie eine Sporteinheit zu sehen. Man hat eine Belastung, die man sonst im Alltag nicht hat. Durch den Adrenalinausstoß arbeitet die Muskulatur effektiver. Das Blut wird schneller bewegt“, erklärt der Lübecker.

Fitnessökonom Peter Duschek zeigt, wie Besucher mit einfachen Lockerungsübungen auf die ungewohnten Kräfte und Belastungen durch Fahrgeschäfte im Sierksdorfer Freizeitpark reagieren können.

Die rasante, 1235 Meter lange Fahrt beschreibt Peter Duschek als „krass“. „Es war super. Die Kurven sind gut gezogen. Du sitzt wirklich stabil“ Somit sei „Kärnan“ fast schon komfortabel, wobei viele Nutzer aufgrund von Angst oder Anspannung leicht verkrampfen dürften. „Wenn man raus kommt, sollte man die Schultern etwas kreisen lassen und sich die Beine vertreten. So gelingt es, Adrenalin abzubauen“, erklärt er.

Richtig atmen und den „Highlander“ genießen

Adrenalin aufgebaut wird vor allem bei der neusten Attraktion im Hansa-Park. Sie heißt „Highlander“ und ist ein Freifallturm. Nutzer stürzen aus 103 Metern in die Tiefe.

Einen Livestream der ersten Fahrt des Highlanders sehen Sie hier

Hängen die Wolken tief, ist der Erdboden kaum zu sehen. „Hier geht es lediglich darum, für einen ganz kurzen Moment des Hochfahrens unglaublich viel Angst aufzubauen.

Interessante Artikel und Videos vom Hansapark finden Sie auf unserer Themenseite

Um halbwegs entspannt da durch zu kommen, helfen Atemübungen im Vorwege“, sagt Duschek. Tief ein- und ausatmen und schon werde man deutlich ruhiger und könne den „Highlander“ und all die anderen Fahrgeschäfte im einzigen Freizeitpark an der Ostsee deutlich besser genießen.

Die Öffnungszeiten

Der Hansa-Park hat bis zum 20. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Fahrattraktionen öffnen um 10 Uhr. Bei Sonderveranstaltungen ist auch länger geöffnet.

Tickets kosten für Jugendliche ab 15 Jahre und Erwachsene 39 Euro. Gäste über 60 und Kinder von vier bis 14 Jahre zahlen 29,50 Euro. Wer jünger ist, kommt umsonst rein. Das gilt auch für Geburtstagskinder bis 14 Jahre. Saisonkarten gibt es für 90 Euro.

Sebastian Rosenkötter

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