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Ostholstein FWE-Vertreter lobt Hotelprojekt am See
Lokales Ostholstein FWE-Vertreter lobt Hotelprojekt am See
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18:03 27.12.2018
Circa 60 Meter misst das künftige Hotel in der Breite - der Siegerentwurf stammt vom Architekturbüro Wuttke & Ringhof aus Kopenhagen. Quelle: Ulrike Benthien
Eutin

Als Sachpreisrichter gehörte Olaf Blanck, Vertreter der Freien Wählergemeinschaft Eutin und zudem Architekt und Stadtplaner, dem Preisgericht an, das in der vergangenen Woche ein Architekturbüro aus Dänemark zum Sieger des Realisierungswettbewerbs für ein Inklusionshotel an der Stadtbucht kürte (die LN berichteten). Aufgrund seines Abstimmungsverhaltens hätten die FWE-Fraktion einige kritische Meinungsäußerungen erreicht, so Blanck in einer Pressemitteilung. Er habe – entgegen der früheren FWE-Maxime, ein Hotel an der Stadtbucht unbedingt zu verhindern – für den Entwurf gestimmt, weil die Begründungen für die Ablehnung des geplanten Hotelneubaus aus heutiger Sicht nicht mehr haltbar seien, sagt Blanck.

Der Hotelinvestor habe beispielsweise durch den Zukauf des benachbarten Grundstücks die für die Realisierung benötigte Fläche erheblich erweitert, so dass von einer zu geringen Grundstücksgröße keine Rede mehr sein könne. „Als Folge davon konnte im Wettbewerb ein Entwurf mit dem 1. Preis ausgezeichnet werden, der den maximalen Abstand zum See einhält und hinsichtlich der Baukörperausdehnung und Höhenentwicklung sehr moderat ausfällt. Er wirkt gerade nicht dominant, sondern relativiert die unangebrachte Dominanz der westlich anschließenden überdimensionierten Wohnbebauung wohltuend“, merkt der Architekt an.

Vorleistungen sollten Skeptiker überzeugen

Die Wirtschaftlichkeit eines derartigen Hotelprojektes werde unter normalen, betriebswirtschaftlichen Bedingungen niemals gegeben sein. Nur die einmalige Konzeption als Inklusionshotel mit den Möglichkeiten öffentlicher Zuschüsse sorge dafür, dass das Vorhaben realisiert werden könne, so Blanck. Seiner Ansicht nach sollten die Vorleistungen der „Ostholsteiner“, wie die Vorlage eines Betriebskonzeptes, der Ankauf des Nachbargrundstücks, die Ausrichtung des Architekturwettbewerbs, auch den letzten Skeptiker überzeugen, dass man es hier ernst meine. „Durch den Entwurf wurde schlussendlich auch nachgewiesen, dass keine Tiefgarage erforderlich ist“, hält Olaf Blanck fest.

„Blockadehaltung nützt keinem“

„ Jeder kann also erkennen, dass die Vorbehalte der FWE gegen ein derartiges Hotelprojekt nicht mehr gegeben sind. Auch dem Wunsch, an dieser Stelle ein Kulturcafé mit Außengastronomie zu etablieren, kann mit dem Hotelprojekt entsprochen werden. Entsprechendes wurde in dem Entwurf berücksichtigt. Daneben wird erheblicher weiterer touristischer Nutzen zu erwarten sein“, sagt Blanck. Er sei ein glühender Befürworter des Erhalts des Haus des Gastes gewesen und hätte es sehr gut gefunden, wenn es erhalten geblieben und saniert worden wäre. „Aber die demokratische Mehrheit der Eutiner hatte sich anders entschieden. Es hätte niemandem genützt, jetzt eine fundamentale Blockadehaltung einzunehmen.“

Nicht zuletzt durch sein engagiertes Mitwirken an der Entscheidung des Preisgerichts sei ein Entwurf zum Sieger gekürt worden, der durch seine Architektur hoffentlich auch die Anhänger des ehemaligen Haus des Gastes versöhne. Endlich hätten einmal wieder alle politischen Fraktionen an einem Strang gezogen“, konstatiert Olaf Blanck. und dabei letztendlich auch das gesamte Preisgericht überzeugen können.

Ulrike Benthien

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