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Ostholstein Fachschüler helfen beim Kampf gegen Blutkrebs
Lokales Ostholstein Fachschüler helfen beim Kampf gegen Blutkrebs
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20:48 24.05.2018
Aneta Ziomkowska hat sich als potenzielle Spenderin registrieren lassen. Moritz Ehrenberg erklärt den Umgang mit den Wattestäbchen für den Abstrich.
Lensahn

„Stäbchen rein – Spender sein“, unter diesem Motto konnten die Organisatoren rund 250 Schüler der Außenstelle der Beruflichen Schule mit ihrer Aktion erreichen. Insgesamt 101 Schüler ließen sich registrieren. „Es ist ein cooler Gedanke, dass vielleicht einer darunter ist, der Leben retten kann“, erzählt Inga-Britt Gade. Die Erzieherin in spe ist selbst seit Jahren in der Knochenmarkspender-Datei registriert. „Wir sind super zufrieden und glücklich darüber, was wir geschafft haben“, ergänzt Lisa Prox.

Die Vision der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) ist, für jeden Blutkrebspatienten einen passenden Spender zu finden. 17 angehende Erzieher der Fachschule für Sozialpädagogik in Lensahn unterstützen das Anliegen und haben einen DKMS-Registrierungstag veranstaltet.

Darüber hinaus kamen am Mittwoch bei der ganztägigen Veranstaltung noch stattliche 2414,96 Euro als Spende für die DKMS zusammen. „Es ist Wahnsinn, was hier auf die Beine gestellt wurde. Ich habe das noch nie so erlebt“, sagt Nicole Ruf vom Informationsteam der DKMS aus Köln, das mehrmals in der Woche deutschlandweit unterwegs ist. Die Erzieherklasse hat mit großer Unterstützung alles eigenverantwortlich geplant. „Aber ohne unsere Mitschüler und die Hilfe der Schule, die extra unterrichtsfrei gegeben hat, hätten wir es nicht schaffen können“, bestätigt Inga-Britt Gade.

Vorträge über die Arbeit der DKMS und den Ablauf, von der Registrierung mit drei Wattestäbchen bis hin zur eigentlichen Knochenmarkspende – „eine Blutgemisch- Entnahme aus dem Beckenkamm – nicht aus dem Rückenmark“, wie Nicole Ruf erklärt, waren Teile der groß angelegten Aktion.

Auch Lensahns Bürgermeister Klaus Winter honoriert die Leistung. Es sei ein außergewöhnliches Engagement. „Die Schüler haben alles während ihrer laufenden Praktika vorbereitet, in denen sie schon voll ausgelastet sind“, sagt der ehemalige Berufsschullehrer.

Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Trauer

Für eine umfangreiche Ausstellung haben die Schüler sehr plastische Abbildungen einer Blutbahn mit und ohne Leukämie erstellt. Außerdem wurden Plakate mit zahlreichen Infos über Blutkrebs, den Umgang mit Kindern und Eltern bei einer Erkrankung sowie eine Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Trauer zusammengestellt. Dazu zählte auch ein Interview mit dem Kinderhospiz „Sternenbrücke“ in Hamburg. Einen Markt der Möglichkeiten, ein umfangreiches Quiz und ein Gewinnspiel mit vielen Sachspenden von Firmen aus der ganzen Region hatten die Schüler für den großen Tag vorbereitet.

Unzählige Unternehmen hätten sich im Vorfeld beteiligt. Bäcker und Fleischer hätten für den Essensverkauf zugunsten der DKMS Waren gespendet. Zum Dank wurden all diese Unterstützer auf einem großen Plakat am Eingang festgehalten. „Wir sind sehr stolz, wie über Monate unser Projekt gewachsen ist“, betont Lisa Prox. Jeder habe seinen kleinen Teil dazu beigetragen.

Von Markus Billhardt

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