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Ostholstein Fahrrinnen-Sand für den Steinwarder?
Lokales Ostholstein Fahrrinnen-Sand für den Steinwarder?
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20:50 15.05.2018
Der Graswarder: Deutlich zu erkennen sind die Sandbänke im Wasser, die bis nahe an die Fahrrinne heranreichen. Quelle: Foto: Reimer Wulf (hfr)
Heiligenhafen

Insgesamt 13 Tagesordnungspunkte stehen noch zur Beratung an. Zunächst geht es morgen um die Vorschlagsliste von Schöffinnen und Schöffen für die Amtsperiode 2019 bis 2023 im Bezirk des Amtsgerichtes Oldenburg. Für diesen Zeitraum musste die Warderstadt zwölf Personen vorschlagen. Teilweise gab es hier Vorschläge von den Fraktionen, teilweise haben sich Interessierte aufgrund von Bekanntmachungen und redaktionellen Veröffentlichungen gemeldet. Über die Vorschlagsliste müssen die Stadtverordneten abstimmen.

Hochwasserschutz im Altstadtbereich

Weiterer Punkt zur Beratung ist die Erarbeitung der Planentwürfe zum Bebauungs-Plan 92 (Innenstadtbereich), zum B-Plan 71 (nördlicher Marktplatz) und es geht um die erste Änderung am B-Plan 68 (Brückstraße 9 - 11). Außerdem soll diskutiert werden über den zweiten Bauabschnitt zur Regenwasser-Kanalisation für den Hochwasserschutz im Altstadtbereich. Hier steht eine Auftragsvergabe an.

Im Mittelpunkt des Abends wird allerdings die Diskussion über Baggerarbeiten in der Fahrrinne von Heiligenhafen stehen. Hier geht es um die Sandentnahme und die Möglichkeiten zur Sandverwertung. Ende Januar hatte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lübeck (WSA) die Stadt über die Details der Unterhaltungsbaggerung in der Zufahrt nach Heiligenhafen informiert, die im kommenden Winterhalbjahr durchgeführt werden soll. Die Arbeiten verlaufen von der Graswarderspitze bis zur Heiligenhafener Ostmole. Sie sind notwendig, weil die Fahrrinne immer wieder versandet. Nach WSA-Berechnungen stammen 90 Prozent des Sandes vom Graswarder. Die Qualität des Baggergutes scheint nach einer Beprobung aber so gut zu sein, dass die Stadt den ausgebaggerten Sand zum Steinwarderstrand bringen lassen möchte. Die entstehenden Gesamtkosten beziffert die Stadtverwaltung auf rund 228000 Euro. Die Entscheidung treffen die Stadtverordneten.

Beginn der Sitzung am morgigen Donnerstag ist um 19.30 Uhr.

 lg

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