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Ostholstein Fehmarn-Cup im 13. Jahr wieder international besetzt
Lokales Ostholstein Fehmarn-Cup im 13. Jahr wieder international besetzt
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20:10 06.06.2018
Burg a. F

„Die 13 ist aber keine Unglückszahl“, betont Heinz Jürgen Fendt: „Wir erwarten mit Temperaturen um 22 Grad optimale Turnier-Bedingungen.“ Er atmet ohnehin durch. Denn zusammen mit Manfred Schramm legt er am neuen Anlaufpunkt neben dem Kunstrasenplatz gerade letzte Hand an. Die Turnierleitung bleibt aber in der Teestube der Großsporthalle.

Am Freitag startet in Burg der 13. Fehmarn-Cup. Bis Sonntag spielen auf der Insel 64 Jugendfußball-Mannschaften aus drei Ländern. Zur feierlichen Eröffnung um 15.30 Uhr im Hermann-Wisser-Stadion erklingen deshalb die deutsche, die dänische und die ungarische Nationalhymne.

Für die Jugendsportgemeinschaft (JSG) Fehmarn veranstaltet Fendt den international besetzten Cup erneut gemeinsam mit Ralf „Hänschen“ Albers. Allein das Vorspiel war rekordverdächtig. Am 1.

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November haben sie das Turnier auf der Homepage eingestellt. „Bereits 20 Stunden später war es voll besetzt – mit Warteliste“, so Fendt.

Fünf Teams reisen aus Ungarn an

Allein fünf ungarische Teams sind dabei, außerdem eine dänische Mannschaft. Die meisten Spieler stammen aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein, auch Nordrhein-Westfalen ist stark vertreten. Fendt:

„Aus Hessen kommen natürlich die Jugendfußballer der Offenen Schule Kassel-Waldau. Sie sind am längsten dabei.“

Das Turnier hat von Beginn an nicht nur einen hohen sportlichen Wert, sondern dient auch der Verständigung über alle Grenzen hinweg. Dabei steht der Fairness-Gedanke ganz obenan. Fendt: „Für viele Mädchen und Jungen ist es schon ein großartiges Erlebnis, wenn nach dem Einzug ins Stadion die Nationalhymnen gespielt werden.“

Fendt und Albers können sich wieder auf viele Helfer verlassen. Zur Eröffnung haben Bürgermeister Jörg Weber, Bürgervorsteherin Brigitte Brill (beide SPD) und Tourismusdirektor Oliver Behncke ihre Teilnahme zugesagt. Gespielt wird morgen ab 17 Uhr auf insgesamt sieben Plätzen in Burg, Dänschendorf und Landkirchen.

Die Unterbringung der Jugendfußballer ist gesichert. Voll belegt ist die Jugendherberge Burg. Genutzt werden ferner – vermutlich zum letzten Mal – die zum Verkauf stehende Erholungsstätte Hersfeld-Rotenburg in Meeschendorf, außerdem das Jugendlandheim in Lemkenhafen und mehrere umliegende Campingplätze. Einige Teilnehmer oder Betreuer sind zudem privat untergebracht. Die ungarischen und dänischen Teams beziehen gemeinsam in der Burger Großsporthalle ihr Quartier.

Von Gerd-J. Schwennsen

06.06.2018
06.06.2018