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Ostholstein Fehmarn erwägt Klage gegen die Beltquerung
Lokales Ostholstein Fehmarn erwägt Klage gegen die Beltquerung
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17:48 25.02.2019
So könnte es eines Tages aussehen: das Ein- und Ausfahrtsportal des geplanten Belttunnels. Quelle: Femern A/S
Fehmarn

Die Stadtvertretung Fehmarn hat sich dafür ausgesprochen, gegen den Planfeststellungsbeschluss in Sachen feste Fehmarnbeltquerung gegebenenfalls Klage einzureichen. Bürgermeister Jörg Weber (SPD) wurde ermächtigt, die dann notwendigen Schritte einzuleiten.

Wie Regionalmanager Jürgen Zuch erläuterte, würden nach jetzigem Stand die Unterlagen des Planfeststellungsbeschlusses Ende März zwei Wochen lang öffentlich ausgelegt werden. Daraufhin müsste das rund 1300 Seiten starke Papier in kurzer Zeit geprüft werden. „Wir werden aber wahrscheinlich genügend Gründe vorliegen haben, um mit einem Forderungskatalog vor Gericht zu gehen“, so Zuch. Die Politik soll dabei mit eingebunden werden.

Wichtige Punkte nicht berücksichtigt

Es koste viel Geld und erzeuge viel Arbeit, Klage einzureichen, so der Regionalmanager. Es seien aber viele für Fehmarn wichtige Punkte im bisherigen Verfahren nicht abgearbeitet worden. Es gebe unter anderem keine gemeinsamen Planungen in Sachen Straße, Schiene und Fehmarnsundquerung, sagt Jürgen Zuch. Dabei müsse das Projekt immer in einem Guss gesehen werden. Auch Prognosen des Meeresspiegelanstiegs seien nicht berücksichtigt worden, Bauzeiten an Sund und Belt würden sich, anders als zunächst mitgeteilt, wohl auch noch überschneiden.

Bis Anfang Mai müsste die Klage der Stadt Fehmarn eingereicht werden. Die Frist zur Begründung beträgt anschließend zehn Wochen.

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