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Ostholstein Fehmarnbelt: Nachbarn sollen engere Bande knüpfen
Lokales Ostholstein Fehmarnbelt: Nachbarn sollen engere Bande knüpfen
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20:10 23.12.2017
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Ostholstein/Rødby

Die Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Bildungseinrichtungen, Gewerkschaften und Kultur tauschten sich darüber aus, was der Bau des Belttunnels im Einzelnen für die angrenzenden Regionen auf deutscher und dänischer Seite bedeutet.

Sogenannte People-to-People- Projekte seien wichtig, um Begegnungen grenzüberschreitend zu ermöglichen. Es komme vor allem auf die Stärkung des nachbarschaftlichen Verhältnisses an, um die gemeinsame Zukunft gestalten zu können. Dazu wurde als positives Beispiel das Interreg-Projekt „kultKIT“ vorgestellt. Die Leadpartnerin des Projektes, Erla Hallsteinsdóttir aus Næstved, berichtete aus zweieinhalb Jahren Projektzeit, in denen in 34 Mikroprojekten über 2200 Teilnehmer involviert waren. Timo Gaarz sicherte dafür als stellvertretender Landrat die weitere Unterstützung Ostholsteins zu.

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Auch die Unterbrechung der Zugverbindung während der Bauphase wurde diskutiert. Entlang der Verbindungsachse LübeckRingstedt stellt die lange Ausbauzeit des Schienennetzes eine Herausforderung für die Menschen dar. Dazu regten die Komitee-Mitglieder an, den Dialog mit den entsprechenden Verkehrsplanern und -vertretern zu stärken. Des Weiteren wurde das Projekt „Passage“ vorgestellt, das die Reduzierung des CO2-Niveaus in maritimen Grenzregionen thematisiert.

Der Vorsitzende des Komitees, Bürgermeister Holger Schou Rasmussen (Kommune Lolland), kündigte eine Visionskonferenz zur weiteren Entwicklung der engeren Fehmarnbelt-Region an.

LN