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Ostholstein Bauernhaus in Süsel brennt nieder
Lokales Ostholstein Bauernhaus in Süsel brennt nieder
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15:55 25.06.2019
Großbrand in Süsel: Ein Bauernhaus steht in Flammen. Quelle: Holger Kröger
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Süsel

 Die Gemeinde Süsel (Ostholstein) kommt nicht zur Ruhe. Am Montagabend hat es zum bereits vierten Mal innerhalb der letzten eineinhalb Jahre einen Großalarm für die Gemeindefeuerwehren gegeben. Gegen 22 Uhr wurden sie unter dem Stichwort „Dachstuhlbrand“ in die Strasse „An der Bäderstrasse“ gerufen. Dort war in einem Wohn- und Wirtschaftsgebäude ein Feuer ausgebrochen. Schon auf der Anfahrt war eine schwarze Rauchsäule zu erkennen.

Meterhohe Flammen und große Rauchsäule

Neben sämtlichen Gemeindefeuerwehren eilten auch die Feuerwehren aus Eutin und Neustadt in Holstein mit ihren Leiterfahrzeugen nach Süsel. Schon aus weiter Entfernung konnte auf der Anfahrt die riesige Rauchsäule im dämmernden Abendhimmel gesehen werden. Innerhalb kürzester Zeit hatte das Feuer auf das gesamte Gebäude übergegriffen. Meterhohe Flammen schlugen auf einer breiten Fläche in die Höhe.

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Glücklicherweise hatten offenbar alle Bewohner das Gebäude rechtzeitig verlassen. Mit mehreren Strahlrohren wurde die Brandbekämpfung sowohl am Boden wie von den Leitern aus aufgenommen. Die Löscharbeiten wurden durch den Umstand erschwert, dass gleich zwei Mauern in nur kürzester Zeit einstürzten. „Wir hatten so keine Chance an die Brandherde im Inneren des Hauses zu gelangen“, erklärt der Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Ostholstein Florian Wrage.

Löscharbeiten bis in die Morgenstunden

Bis in die frühen Morgenstunden waren die bis zu 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Schlussendlich wurde die Hilfe eines Baggers angefordert, welcher den Helfern durch Einreißen weiterer Mauern einen Weg zu den Brandnestern frei machte.

Der Löschzug Gefahrgut hat während der Löscharbeiten immer wieder Messungen in der Umgebung der Einsatzstelle vorgenommen, um die Schadstoffbelastung durch den Rauch zu kontrollieren. Noch in der Nacht wurden Anwohner in Süsel über die Katastrophenwarnapp „Nina“ über den Einsatz in informiert – und gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Eine verletzte Feuerwehrfrau

Die zur Einsatzstelle beorderten Helfer des Rettungsdienstes mussten glücklicherweise kaum tätig werden. Lediglich eine Feuerwehrfrau sei bei dem Brand leicht verletzt worden. Lange war unklar, wie viele Personen sich in dem Gebäude vor dem Feuer aufgehalten haben. Unbestätigten Berichten zufolge sollen mehrere Erntehelfer dort untergebracht gewesen sein.

Die Ursache für das Feuer ermitteln nun die Brandermittler der Kriminalpolizei. Diese haben noch während der Löscharbeiten ihre Arbeit aufgenommen. Der Sachschaden dürfte in einem hohen Bereich anzusiedeln sein. Wrage erklärt im Interview, dass man wohl von einem Totalverlust ausgehen kann. Die Zufahrt zur Einsatzstelle wurde von der Polizei während des gesamten Einsatzes voll gesperrt. Erst um 7.28 Uhr war der Einsatz offiziell beendet.

Klicken Sie hier für weitere Fotos vom Feuerwehreinsatz in Süsel.

RND/Mopics/Susanne Peyronnet

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