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Ostholstein Prozess gegen Mutter aus Lensahn: Was bisher bekannt ist
Lokales Ostholstein Prozess gegen Mutter aus Lensahn: Was bisher bekannt ist
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12:35 26.08.2019
Die Mutter, die ihre Kinder in den Rollstuhl gezwungen haben soll, lebt mit ihrer Familie in Lensahn. Die dortige Schule wurde eigens für die angeblich Erkrankten umgebaut. Quelle: Sebastian Rosenkötter
Lensahn

Eine 49-jährige Mutter aus Lensahn soll vier ihrer fünf Kinder über Jahre in den Rollstuhl gezwungen haben. Ziel sei es gewesen, Pflegegeld zu kassieren. Die Lübecker Staatsanwaltschaft geht von rund 140 000 Euro aus, die gezahlt wurden. Die Ostholsteinerin muss sich seit vergangenem Montag vor dem Lübecker Landgericht verantworten. Noch sind viele Fragen offen – Zeit für einige Antworten.

Wessen ist die Frau angeklagt?

Die Anklage lautet auf Misshandlung Schutzbefohlener, Körperverletzung und Betrug. Die beiden Staatsanwältinnen sind Expertinnen auf ihrem Gebiet. Renate Hansen, deren Schwerpunkt auf dem Jugendstrafrecht und dem Kinderschutz liegt, und Dorothea Röhl, die auf die Verfolgung von Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen spezialisiert ist.

Wie kam der Fall ans Licht?

Es gab drei fast gleichzeitige Auslöser für die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und das Einschreiten des Jugendamtes: ein gefälschtes medizinisches Gutachten der Uniklinik Lübeck, das dem Gesundheitsamt des Kreises Ostholstein in Eutin auffiel, eine Tochter, die sich dem Jugendamt anvertraute, und Nachbarn, die sich an die Behörde wendeten. Ihnen kam es komisch vor, dass die drei Söhne Lukas (Jahrgang 2002), Leander (2005) und Leon (2008) und später auch die Tochter Laura (2000, alle Namen geändert) vormittags im Rollstuhl saßen und nachmittags draußen herumtobten und Inliner fuhren.

Kommentar: Hinschauen und Schlimmeres verhindern

LN-Redakteurin Susanne Peyronnet beleuchtet den Fall der Lensahner Mutter aus ihrer Sicht:

Ein Eigenheim in einem kleinen, ländlichen Gebiet, eine auf den ersten Blick intakte Familie mit Mutter und Vater. Beide haben Arbeit. Mehrere Geschwister, die miteinander spielen und in guten Verhältnissen gemeinsam aufwachsen können. Hunde und Katzen. Es könnte also alles gut sein, ideal für Kinder. Doch was ist, wenn die Gefahr im eigenen Zuhause lauert?

Darüber wird seit einer Woche vor dem Lübecker Landgericht verhandelt. Angeklagt ist eine 49-jährige Mutter aus Lensahn im Kreis Ostholstein, die vier ihrer fünf Kinder in den Rollstuhl gezwungen und ihnen schwere Krankheiten angedichtet haben soll. Mögliche Motive: Aufmerksamkeit bekommen als Supermutter und gleichzeitig Geld von Kranken- und Pflegekassen einheimsen.

Lange hat niemand etwas bemerkt. Der Vorwurf ist zu monströs, als dass ihn sich irgendjemand, der guten Willens ist, vorstellen konnte. Und doch haben schließlich die Mechanismen gegriffen, die sich in den vergangenen Jahren immer mehr in der Gesellschaft herausgeschält haben. Mehr Aufmerksamkeit für das Schicksal von Kindern, eine höhere Bereitschaft, genauer hinzuschauen, im Zweifelsfall die Behörden einzuschalten. Da haben die vielen Schlagzeilen über schreckliche Missbrauchs- und Misshandlungsfälle der Vergangenheit etwas Gutes gehabt. Die fortlaufende Berichterstattung über Hilfsangebote und Beratungsstellen hat gefruchtet.

Im Lensahner Fall ist irgendwann mehrgleisig gehandelt worden. Die Schule ist aufmerksam geworden. Das ist ihre Aufgabe, aber es geschieht eben nicht immer. Die Nachbarn haben aufgemerkt und dazu noch den Schneid besessen, ihren Verdacht nicht für sich zu behalten. Sogar eines der Kinder hat gewusst, dass es beim Jugendamt Hilfe bekommen kann, und sich dorthin gewendet. Nur so haben die Behörden versuchen können, dem Treiben der Mutter ein Ende zu setzen.

Dass dennoch nicht alles gut ist zeigt die Tatsache, dass es bis dahin immer noch viel zu lange gedauert hat. Dass Jahre ins Land gehen mussten, bis der Fall aufflog, der jetzt so viele fassungslos macht. Dass offenbar immer noch die Instrumente fehlen, um die Kinder endgültig dem schädlichen Einfluss ihrer Mutter zu entziehen. Der Anfang dafür ist zumindest gemacht. Die juristische Aufarbeitung läuft. Sollte die Mutter wie angesichts der Anklage zu erwarten im Falle eines Schuldspruchs ins Gefängnis müssen, ist noch einmal die ganze Anstrengung von Therapeuten und Behörden gefordert, um die Familie nicht ins Bodenlose fallen zu lassen.

Was bleibt, sind Kinder, die nicht nur an den körperlichen und seelischen Folgen der Taten ihrer Mutter leiden. In ihrem Wohnort, ihrer Schule, weiß jeder, wer sie sind und was sie durchmachen mussten. Hoffentlich haben die, die so aufmerksam waren und registrierten, dass dort etwas nicht stimmt, jetzt die Größe, den Opfern beizustehen, für sie den Rücken gerade zu machen und sie vor Mobbing und gedankenlosen Äußerungen zu schützen. Damit die Kinder nicht zum zweiten Mal zu Opfern werden.

Welche Hinweise gab es noch?

Den Ärzten mehrerer Krankenhäuser wurden angeblich von ihnen ausgestellte Gutachten und Atteste vorgelegt, die unter anderem wegen mangelnder Rechtschreibung verdächtig erschienen waren. Bereits 2014 gab es solche Atteste und solche Fälschungsbestätigungen von Ärzten. Ein erstes Ermittlungsverfahren gegen die Mutter wurde jedoch eingestellt, wegen seiner geringen Bedeutung für die Öffentlichkeit. Beim zweiten Mal im Herbst 2016 brachte ein eindeutig gefälschtes medizinisches Gutachten die Ermittlungen ins Rollen.

Eine 49-jährige aus Lensahn soll ihre Kinder misshandelt haben. Zudem muss sich die Ostholsteinerin wegen Betrugs verantworten. Der Prozess vor dem Lübecker Landgericht läuft.

Welche Krankheiten hat die Mutter ihren Kindern angedichtet?

Angeblich sollen sie alle unter der Glasknochenkrankheit gelitten haben. Dabei sind die Knochen so spröde, dass sie bei kleinsten Bewegungen brechen können. Die Krankheit gilt als erblich, ebenso wie die Bluterkrankheit, unter der die Kinder ebenfalls litten haben sollen. Sie befällt nur Jungen und Männer und zeichnet sich durch einen niedrigen Gerinnungsfaktor des Blutes aus. Deshalb sind Blutungen nur schwer zu stillen. Zudem behauptete die Mutter, ihre Kinder hätten Rheuma, Asthma, Allergien und andere Erkrankungen.

Wie krank sind die Kinder wirklich?

Ein Arzt hat die Kinder im Herbst 2016 ausgiebig untersucht. Im Prozess sagte er aus, alle seien gesund. Lediglich bei Leon, damals acht Jahre alt, sei eine diskrete Form der Gerinnungsstörung festgestellt worden, die sich aber nicht in irgendwelchen Symptomen äußere.

Wie konnte die Mutter so lange damit durchkommen?

Die Frau wird als sehr manipulativ beschrieben. Vor allem aber suchte sie sich die Ärzte und Kliniken, in die sie ihre angeblich kranken Kinder brachte, offenbar genau aus. So sollen die Söhne mehrfach nach Hannover gefahren worden sein, um dort untersucht zu werden. Ein Arzt, der die Rheuma-Erkrankungen attestierte, hat inzwischen seine Approbation, seine Zulassung zum Arztberuf, verloren.

Warum ist in der Schule niemandem etwas aufgefallen?

Die Mutter zwang ihre Kinder immer dann in den Rollstuhl, wenn sie in die Schule gingen oder wenn Gutachter oder Besucher kamen. Für die Zeit in der Schule gab es genaue Vorgaben, etwa, dass die Kinder nur 80 bis 100 Schritte gehen durften. Zunächst schöpfte niemand Verdacht, dass die angeblichen schweren Erkrankungen der Kinder nur vorgeschoben waren. Zwar kam manchen Lehrerinnen und auch Schulbegleiterinnen das eine oder andere merkwürdig vor, aber diese Beobachtungen wurden offenbar nicht zusammengeführt.

Berichte über den Prozess und einen ähnlichen Fall

Der Prozess um die Ostholsteiner Mutter, die ihre Kinder in den Rollstuhl gezwungen haben soll, ist seit Wochenbeginn Dauerthema. Hier gibt es einen Überblick:

Der Prozessbeginn:
So lief der erste Tag vor dem Lübecker Landgericht.

Für Aufregung sorgte die Nachricht, dass einige der Kinder noch bei der Mutter leben. Warum das Jugendamt dies nicht verhindern konnte, steht hier.

Lehrkräfte und Schulbegleiter haben ausgesagt:
Die Mutter geriet bereits 2014 ins Visier der Ermittlungsbehörden.

Ein ähnlicher Fall wurde 2015 vor dem Hamburger Landgericht verhandelt. Eine Mutter hatte ihrem dreijährigen Kind monatelang Fäkalien, Speichel und Blumenwasser gespritzt.

Wie wirkten sich die angeblichen Krankheiten auf den Schulbesuch aus?

Für die drei Söhne sind erhebliche Fehlzeiten verbucht, deren Zahl im Laufe der Jahre immer weiter stieg. Die Rede ist von bis zu 100 Fehltagen pro Halbjahr. Grund sind unter anderem häufige Arztbesuche, auch bei weiter entfernten Medizinern oder Kliniken. Oder die Kinder bekamen – fraglich ob angeblich oder wirklich – an einem Tag eine Infusion und waren deshalb an dem Tag krank gemeldet und am Tag darauf ebenfalls. Nicht mit eingerechnet in die Fehltage sind laut Zeugenaussagen der Lehrerinnen die Tage, an denen die Kinder vorzeitig nach Hause gingen, etwa, weil sie Kopfschmerzen hatten. Eine Zeugin berichtete, dass ein Kind diese Möglichkeit auch gerne ausgenutzt habe.

Wo leben die Kinder jetzt und wie ist ihr Verhältnis zur Mutter?

Die beiden Töchter der Familie sind bereits erwachsen und ausgezogen. Die heute elf, 14 und 17 Jahre alten Söhne leben wieder bei den Eltern, nachdem sie das Jugendamt im Herbst 2016 mit der Polizei aus der Schule holen und in Pflegefamilien und Heimen unterbringen ließ. Von dort liefen die Jungen aber immer wieder weg. Sie wollten zurück zu ihrer Mutter. Bis heute soll ein intensives und enges Verhältnis zu ihr bestehen. Ein Zeuge sagte vor Gericht, der älteste Bruder erhalte von der Mutter per Handy Handlungsanweisungen, die er an seine jüngeren Brüder weitergebe.

Was ist mit dem Vater der Kinder?

In der Familie hatte und hat er offenbar nichts zu sagen. So berichtete eine Zeugin aus dem schulischen Umfeld, sie habe einmal bei der Familie angerufen, um zu fragen, ob einer der Söhne etwas Bestimmtes dürfe. Erst sei der Vater am Telefon gewesen und habe ja gesagt, kurz darauf habe die Mutter angerufen und nein gesagt. Zwischenzeitlich soll der Vater mit Trennung gedroht haben, dazu ist es aber offenbar nicht gekommen. Seine älteste Tochter beschreibt ihn als jemanden, der sich feige herausgehalten habe. Zeugen schildern ihn als einen von seinem Arbeitgeber geschätzten Mitarbeiter.

Das ist das Münchhausen-Stellvertretersyndrom

Bei dem sehr seltenen Krankheitsbild Münchhausen-Stellvertretersyndrom steht das Erfinden und Verursachen von Erkrankungen beziehungsweise von Symptomen bei anderen Personen – meist einem eigenen Kind – im Vordergrund. Täterinnen sind in fast allen Fällen Mütter.

Namensgeber der Erkrankung ist Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen. Der 1797 verstorbene Adlige soll zahlreiche Lügengeschichten erzählt haben.

Ärzte, die sich mit dem Münchhausen-Stellvertretersyndrom beschäftigen, betonen, dass das Krankheitsbild schwer zu diagnostizieren ist. Im Kreis Ostholstein hatte unter anderem Dr. Holger Jahn, Ärztlicher Direktor der Ameos-Klinika Heiligenhafen, Kiel, Oldenburg und Preetz, mit Erkrankten zu tun. Er sagt, dass Betroffene sich selbst ein Bild von einer tollen Mutter, die alles schafft, vorgaukeln würden.

Im Hintergrund könnte unter anderem eine Persönlichkeitsstörung, geprägt von narzisstischen und dissozialen Zügen, eine Rolle spielen. Jahn betont, dass stets geschaut werden müsse, was für Störungen noch vorliegen könnten. Psychosen und Traumatisierungen seien möglich.

Die Opfer würden häufig einer Art Gehirnwäsche unterzogen. „Kinder werden als reine Erweiterung der eigenen Person gesehen, die keine großartigen Rechte haben“, sagt Dr. Jahn und betont, dass die Mädchen und Jungen oft gar nicht realisieren würden, wie ihnen geschehe.

Warnzeichen für das Syndrom können unter anderem unerklärliche Erkrankungen, eine übermäßige Verschlossenheit sowie das häufige Fehlen in Kita und Schule sein. Kleine Kinder seien oft Komplizen ihrer Eltern, die äußerst misstrauisch sind. Es gehe um ein wir gegen den Rest der Welt.

Was sagt die Mutter zu den Vorwürfen?

Die Angeklagte schweigt in der Hauptverhandlung beharrlich. Das ist ihr gutes Recht. Wenn sie sich an das Gericht wendet, dann schriftlich. So hat sie mehrere Befangenheitsanträge gestellt und Eilanträge an das Bundesverfassungsgericht und den Europäischen Gerichtshof gerichtet. Eine Eil-Verfassungsbeschwerde ist vom Verfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen worden. Ein neuerlicher Befangenheitsantrag wirft der Vorsitzenden Richterin vor, ein Geheimverfahren gegen die Angeklagte zu führen.

Warum wird der Fall vor dem Landgericht verhandelt?

Ist bei einem Strafverfahren damit zu rechnen, dass eine Freiheitsstrafe von mehr als vier Jahren verhängt wird, erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage beim zuständigen Landgericht, in diesem Fall dem in Lübeck. Ein weiteres Kriterium könne die Bedeutung des Falls sein, erläutert Gerichtssprecher Dr. Stephan Bahlmann. Die Staatsanwaltschaft entscheidet nach diesen Kriterien, ob sie vor dem Amts- oder dem Landgericht Anklage erhebt, das Gericht prüft dies noch einmal.

Stimmt es, dass meist bei Müttern das Münchhausen-Stellvertretersyndrom diagnostiziert wird?

Dr. Holger Jahn, Ärztlicher Direktor der Ameos-Klinika Heiligenhafen, Kiel, Oldenburg und Preetz, bejaht dies und sagt, dass diese Form der Kindesmisshandlung fast ausschließlich von Müttern ausgehe – dabei betont er, dass er sich mit seinen Aussagen nicht auf den konkreten Fall beziehe. „In der Regel manipulieren sie ihre Kinder, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Eine Erkrankung wird vorgetäuscht“, sagt Jahn. Hintergrund sei häufig eine Persönlichkeitsstörung. „Solche Personen sind sehr narzisstisch und dissozial geprägt und nicht in der Lage, ihre Kinder als selbstständig anzusehen“, führt er aus. Vielmehr würden sie als reine Erweiterung der eigenen Person gesehen, die keine großartigen Rechte hätten. „Es kommt häufig zu einer Art Gehirnwäsche“, betont der Ärztliche Direktor und ergänzt, dass es sich losgelöst von dem aktuellen Fall um ein äußerst seltenes Krankheitsbild handelt.

Gibt es Warnzeichen?

Ja. Unerklärliche Erkrankungen, eine extreme Verschlossenheit und das häufige Fehlen in Kita oder Schule können ein Indiz sein. „Kleine Kinder sind oft Komplizen. Sie sind übermäßig misstrauisch“, sagt Dr. Holger Jahn. Kinder würden in der Regel nicht realisieren, dass sie manipuliert werden.

Welche Rolle spielt die Gemeinde Lensahn? Hatten Mitarbeiter Kontakt zur Familie?

Bürgermeister Klaus Winter (CDU) sagt, dass es in der Vergangenheit mehrfach Gespräche mit der Familie und Mitarbeitern der Verwaltung gegeben habe. Ziel sei es gewesen, den scheinbar vom Schicksal gezeichneten Kindern und ihrer Eltern zu helfen. Zum Prozess will er sich nicht äußern. Jedoch erzählt er, dass die Gemeinde für die Kinder einen Fahrstuhl in der Grund- und Gemeinschaftsschule bauen ließ. „Das hat etwa 140 000 Euro gekostet. Es ging darum, ihnen zu ermöglichen, in die im Obergeschoss gelegenen Fachräume zu gelangen“, erklärt Winter. Das Bauwerk wurde nie benötigt, da die Kinder nach der Grundschule an eine Oldenburger Schule wechselte.

Wie bewertet der Kinderschutzbund Ostholstein den Fall?

Geschäftsführer Martin Liegmann betont, dass es sich – sollten sich die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft als Tatsachen herausstellen – definitiv um Gewalt an Kindern handle. „Das ist eine spezielle Form der Kindesmisshandlung“, stellt er klar. In Bezug auf die jungen Opfer müsse der Heilungsprozess im Vordergrund stehen. Zugleich weist er darauf hin, dass Kinder Vertrauenspersonen außerhalb ihrer Familie benötigen. Dies könnten Fachkräfte in Schulen und Kitas sein.

Wo gibt es Hilfe, wenn das Verhalten von Kindern auffällig ist?

Der Kinderschutzbund Ostholstein betreibt in Neustadt eine Familienberatungsstelle Gewalt gegen Kinder. Ein ähnliches Angebot gibt es in der Heiligenhafener Außenstelle. Die Beratung erfolgt anonym, direkt und kostenfrei. Weitere Infos gibt es unter der Nummer 045 61/51 23 25.

Wie geht der Prozess weiter?

Der nächste Verhandlungstag ist am Montag, 9. September, um 9 Uhr im Lübecker Landgericht an der Schwartauer Landstraße. Soeben hat das Gericht weitere Verhandlungstermine anberaumt. Mit einem Urteil wird jetzt nicht vor November gerechnet.

Hier gibt es Hilfe und Unterstützung

Eine Beratungsstelle, die sich auf das Münchhausen-Stellvertretersyndrom spezialisiert hat, ist nicht bekannt. Jedoch können Hausärzte und Mitarbeiter des Kinderschutzbundes Ostholstein weiterhelfen. Letzterer berät anonym und kostenfrei. Weitere Infos gibt es unter der Nummer 045 61/51 23 25.

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Von Susanne Peyronnet und Sebastian Rosenkötter

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