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Ostholstein Frau, Familie und Beruf
Lokales Ostholstein Frau, Familie und Beruf
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21:10 28.10.2014
Eutin

Ostholstein soll familienfreundlicher werden, darüber sind sich alle einig. Uneinigkeit herrschte allerdings gestern im Hauptausschuss des Kreistags darüber, wie das zu erreichen sei. Und wer sich darum zu kümmern habe. Am Ende gab es ein konkretes Ergebnis: Der Kreis soll künftig besonders familienfreundliche Unternehmen auszeichnen.

Der Anstoß kam vom Gleichstellungsbeirat, der den Hauptausschuss gebeten hatte, sich dem Thema familienfreundlicher Kreis zu widmen. Damit soll die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen verbessert werden, vor allem in einem Kreis mit viel Gastronomie und Gesundheitsberufen mit ungünstigen Arbeitszeiten. „Dafür soll eine Stelle geschaffen werden, die die Unternehmen zur Vereinbarkeit berät und unterstützt“, hatten die Beiratsvorsitzende Kathrin Kunkel und Beiratsmitglied Christine Ewers geschrieben. Die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein (Egoh) möge prüfen, ob über EU-Mittel eine solche Stelle geschaffen werden kann. CDU und Grüne hatten den Antrag um die Idee des Preises für familienfreundliche Unternehmen erweitert.

SPD-Fraktionschef Burkhard Klinke liegt das Anliegen am Herzen. Er sah die Sache mit dem Preis aber im Beirat besser aufgehoben. Hilbert Neumann (SPD) will erst sehen, was schon getan wird, bevor eine neue Stelle geschaffen wird. Monika Obieray (Grüne) sieht die Familienförderung im Hauptausschuss und in einer eigens dafür eingerichteten Arbeitsgruppe an der richtigen Stelle. „Das ist ein zentrales Thema für die Zukunft des Kreises. Was erwarten wir von den Unternehmen, was ist vorbildlich?“ CDU und Grüne setzten mit ihrer Mehrheit ihre Idee durch. Nun soll die Arbeitsgruppe einen Kriterienkatalog erarbeiten und ihn dem Hauptausschuss, der zugleich als Gleichstellungsausschuss fungiert, vorlegen. sas

LN

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