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Ostholstein Früherkennung in Corona-Zeiten: U-Untersuchungen dürfen verschoben werden
Lokales Ostholstein Früherkennung in Corona-Zeiten: U-Untersuchungen dürfen verschoben werden
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08:00 24.04.2020
Aufgrund der Corona-Krise können einige Vorsorge-Untersuchungen für Kinder nach vorheriger Rücksprache mit dem Arzt verschoben werden. Jedoch sollten diese unbedingt zeitnah nachgeholt werden
Aufgrund der Corona-Krise können einige Vorsorge-Untersuchungen für Kinder nach vorheriger Rücksprache mit dem Arzt verschoben werden. Jedoch sollten diese unbedingt zeitnah nachgeholt werden Quelle: AOK (HFR)
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Neustadt

Die Corona-Pandemie hat vieles durcheinandergewirbelt: Die Krankenkasse AOK informiert nun, dass viele Eltern im Kreis Ostholstein auch die Vorsorgeuntersuchungen für ihre Kinder beim Kinderarzt meiden würden – aus Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19. Da diese für eine gesunde Entwicklung jedoch sehr wichtig sind, gelten ab sofort Ausnahmeregelungen für einige der sogenannten U-Untersuchungen bei Kindern und Jugendlichen. „Um die Entwicklung der Kinder kontinuierlich zu begleiten, sollten die U-Untersuchungen und Impfungen in Absprache mit dem Kinderarzt jedoch unbedingt zeitnah nachgeholt werden“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Termine für Zwei- bis Fünfjährige dürfen verschoben werden

Die für die Früherkennungsuntersuchungen U6 (10. bis 12. Lebensmonat), U7, U7a, U8 und U9 für Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren normalerweise vorgeschriebenen festen Termine und Terminabstände wurden vorübergehend aufgehoben. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben wegen der Corona-Krise in Sonderregelungen andere Untersuchungszeiträume und Toleranzzeiten vereinbart. „Eltern können nun in Absprache mit den Kinderärzten die Untersuchungen und Impfungen gegebenenfalls verlegen, sollten diese jedoch möglichst zeitnah nachholen“, sagt Wunsch. Für die Untersuchungen U2, U3, U4 und U5 gibt es hingegen keinerlei Änderungen.

Versicherte sollen keine Nachteile haben

Für die Nachweise zu den Untersuchungen im Gelben Heft im Zusammenhang mit den Bonusprogrammen der Krankenkassen würden sich keinerlei Nachteile ergeben, wenn ein späterer Termin in Anspruch genommen werde. Die Festlegungen zu veränderten Bedingungen für die U-Untersuchungen sollen vorerst bis Ende September 2020 beibehalten werden. Jörg Lewe, Sprecher der AOK Nordwest, führt zudem aus, dass es keine Fristverlängerung für die beiden Vorsorgeuntersuchungen U10 und U11 gibt.

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Von Sebastian Rosenkötter